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16. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Pädagogik

Regionaltreffen Oktober 18

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Die regionalen Treffen im Oktober 18 finden statt am:

  • 24.10.18 in Bern (Gemeindehaus GfC Bern, Stadtbachstrasse 10, 3012 Bern, Kleiner Saal im Parterre)
  • 31.10.18 in Luzern (Hochschule Luzern, Werftestrasse 1, 6002 Luzern, Raum 001 im Parterre)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen
  • Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

15. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Pädagogische Kurswoche - Rückblick

"Konfliktmanagement im Schulalltag" - dies war unser Thema in der pädagogischen Kurswoche letzte Woche. Ich lernte in dieser Woche viele interessante Menschen kennen, hatte gute und tiefe Gespräche und lernte sehr viel über Konfliktprävention und den Umgang mit Konflikten.

Monica Kunz, unsere Referentin hatte die für die Schule wichtigen Themen und Instrumente des Konfliktmanagements passgenau zusammengestellt. So habe ich einiges über den Umgang mit Gefühlen und Stress gelernt. Ich bin motiviert das Gelernte in meiner Schule, in meinem Unterricht, in meiner Klasse anzuwenden. Eigentlich sollten alle Lehrpersonen, alle Eltern, alle Schüler und alle Schulleitungen über ein Grundwissen bezüglich Konfliktmanagement und Prävention verfügen.

Daher möchte ich im Verlauf der nächsten Wochen einige Themen, welche mich sehr angesprochen haben mit euch teilen.

Pädagogische Kurswoche - Rückblick

05. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Themenkreis Konflikte - Wahrheit

Ein Bibeltext, welcher mir in der Vorbereitung der pädagogischen Kurswoche begegnet und hängen geblieben ist, ist Joh 14,6: Jesus antwortete ihm: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

Gerade in Konflikten, aber auch in anderen schwierigen, herausfordernden Situationen nehmen wir es heute nicht mehr so genau mit der Wahrheit. Ein bisschen die Wahrheit dehnen liegt doch durchaus drin.

Gibt es überhaupt DIE Wahrheit? Macht sich nicht jeder Mensch seine eigene Wahrheit? Ist nicht das wahr, was für mich stimmt, was ich als wahr empfinde?

Insbesondere seit Fakten als Fake News gelten, oder Fake News wahr sind, ist uns oft unklar was die Wahrheit ist. Und wir stellen uns heutzutage oft die Frage: "Was ist wahr?" Jesus sagt klar, dass er die Wahrheit ist. Es gibt eine absolute Wahrheit. Egal wie ich es drehen und wenden will, es gibt die Wahrheit. Diese Tatsache, dass es eine einzige Wahrheit gibt, gibt Halt, Sicherheit. Gerade in der heutigen Zeit, wo es subjektive Wahrheiten gibt und Wahrheit ein dehnbarer Begriff ist.

Meine Wahrheit ist Jesus Christus, an ihm orientiere ich mich und er ist das Mass, welches ich anlege, wenn die Frage aufkommt: "Was ist wahr?"


01. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Christsein

Klassenlehrer-Gebete

Ende letzter Woche bin ich aus dem Lager mit meiner neuen 1.Gymiklasse zurückgekehrt. Wir hatten eine wunderbare Zeit. Ich bin Klassenlehrer einer tollen, begeisterten, anständigen Klasse - das freut mich sehr.

Werfen wir doch einen Blick zurück. Anfang dieses Jahres erfahre ich, dass ich auf das Schuljahr 18/19 wieder Klassenlehrer werden darf. Cool. Ich bete während Monate für meine neue, noch nicht zusammengestellte Klasse. Ich weiss, dass Gott meine Gebete ernst nimmt und erhört.

Nach diesem Klassenlager ist für mich als Christ klar, Gott hat mein Beten für meine neue Klassen erhört. Ich werde weiter beten.

Wie siehst du das? Betest du auch für deine Schülerinnen und Schüler? Warum? Warum nicht?


17. September 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Themenkreis Konflikte - Emotionen

Wie die Auswertung der Umfrage zum Thema Konflikte ergab (siehe hier), sind Emotionen bei Konflikten immer im Spiel. Dies sind in erster Linie negative Emotionen, wie z.B. Angst, Wut, Schmerz, Hilflosigkeit,... Leider können wir diese Emotionen nicht einfach abstellen, aber wir können lernen damit umzugehen. Dazu ein paar Gedanken.

Das Wort "Konflikt" kommt vom lateinischen Wort "confligo", was zusammenstossen, kämpfen, im Widerstreit stehen bedeutet. Wenn Menschen in eine solche bedrohliche Situation geraten, wird das sympathische Nervensystem aktiviert. Dieses System ist Teil des vegetativen Nervensystems und es ist ein automatisch ablaufendes System, welches willentlich nicht beeinflusst werden kann, höchstens indirekt. Der Sympathicus versetzt den Körper in hohe Leistungsbereitschaft, bereitet ihn auf Kampf oder Flucht bei tatsächlicher oder gefühlter Belastung/Bedrohung vor. Im sprichwörtlichen Sinn sind wir auf hundertachtzig.

Wie gehe ich mit solchen Situationen um? Wie finde ich Ruhe? Wie kann ich trotz rasendem Herzen angemessen reagieren?

Auch die Jünger waren gelegentlich dem sympathischen Nervensystem ausgeliefert. So zum Bsp. in Matthäus 8,23 ff.: "Jesus stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. Da brach plötzlich ein starker Sturm auf dem See los, und die Wellen drohten das Boot unter sich zu begraben. Aber Jesus schlief. Die Jünger gingen zu ihm und weckten ihn. Sie riefen: »Herr, rette uns! Wir gehen unter!« Jesus sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Angst? Ihr habt zu wenig Vertrauen!« Dann stand er auf und bedrohte den Wind und den See. Da wurde es ganz still."

Auch wir haben Angst, aber auch Zorn, Wut, Hilflosigkeit,... Jesus stillt den Sturm, so auch den Sturm der Angst, des Zorns, der Hilflosigkeit in uns. Daher versuche ich in Konfliktsituationen Ruhe und Halt in ihm zu finden. Ein kurzes, stilles Gebet, ja ein Hilferuf zu Gott bleibt nie ungehört. Wenn ich in einer Konfliktsituation bin, nicht weiter weiss, von negativen Emotionen gefangen bin, dann hilft Jesus Christus weiter. Mir kommt in ausweglosen Situationen meist Johannes 16,33 in den Sinn "In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden". Mein Blick hebt sich dann zu ihm, weg von meinen Ängsten und Konflikten, und diese sind dann nicht mehr so bedrohlich und wichtig.

Siehst du in gewissen Situationen, Konflikten keinen Ausweg? Bist du manchmal voller Angst, Wut, Hilflosigkeit? Rufst du zu Gott in deiner Not? Versuch's doch mal. Er stillt den Sturm.


11. September 2018
Matthias Kägi
Pädagogik,
Christsein

Rückblick Segnungsgottesdienste

68 waren es in Berg TG, 25 in Zürich, 15 in Landquart - Leute, die auf irgend eine Art und Weise in der Schule engagiert sind, von MiP-Müttern bis Musiklehrerinnen, von Schulhauswarten bis Schulpolitikern - das meiste aber doch Lehrpersonen, die sich zu Beginn des Schuljahres für ihre verantwortungsvolle Aufgabe ausrüsten und segnen lassen wollten.

In Schaffhausen fand erstmals seit vielen Jahren kein besonderer Gottesdienst mit Beteiligung des Lehrergebetskreises statt; man hatte realisiert, dass in vielen Gemeinden schon solche Schulstart-Gottesdienste angeboten werden - was ja eigentlich das Ziel dieser Initiative war, welche die VBG-Pädagogik anfangs 90er Jahre gestartet hatte. Jedoch bieten diese besonderen VBG-Gotttesdienste die besondere Möglichkeit, in die besondere Situation von christlichen Lehrern und Verantwortungsträgern hinein zu sprechen. Und man kann sich, wenn man will, einen besonderen Segen zusprechen lassen.

In Zürich gab Andi Roth-Bachmann anhand der BASPO-Geschichte (Ausschluss christlicher Jugend von Jugend+Sport) ermutigende Anstösse zum Thema „In der Welt, aber nicht von der Welt“. In Berg TG berührte die mit Handstummeln geborene Lehrerin Annelies Schneller mit ihrer Lebensgeschichte. In Landquart malte der Ingenieur Niculin Rieder in kräftigen Bildern die Liebe als Grundpfeiler der Schule.

„Ich komme nächstes Jahr wieder“ sagten manche. „Es tut einfach gut“, sagten andere. Und ich habe dreimal wieder gestaunt, wie schön es tönt, wenn Pädagogen singen.


04. September 2018
Alexander Luginbühl
Pädagogik,
Christsein

Regionaltreffen 2018

Wir starten ab Mitte Oktober mit Regionaltreffen, wo du dich mit anderen Lehrpersonen und uns zum Gebet und Gespräch treffen kannst. Daneben gibt es einen kurzen Input. Die Treffen finden statt am:

  • 24.10.18 Bern
  • 31.10.18 Luzern
  • 14.11.18 St. Gallen
  • 21.11.18 Zürich
  • 05.12.18 Schaffhausen
  • 06.03.19 Chur
  • 20.03.19 Brugg
  • 03.04.19 Kreuzlingen
  • 10.04.19 Basel
  • 08.05.19 Zug
  • 12.06.19 Thun
  • 26.06.19 Winterthur

27. August 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Themenkreis Konflikte - Pädagogische Kurswoche

Der Themenkreis Konflikte hat uns in den letzten Monaten beschäftigt. Er wird mit der Pädagogischen Kurswoche zum Thema "Konfliktmanagement im Schulalltag" abgeschlossen.

Die Kurswoche findet vom 7. - 13. Oktober 2018 in Moscia statt. Es hat noch freie Plätze und ich würde mich freuen viele von euch Lesern in dieser pädagogischen Weiterbildungswoche persönlich kennen lernen zu dürfen.

Das Wochenprogramm findest du hier. Weitere Infos gibt es hier.


20. August 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Themenkreis Konflikte - Auswertung Umfrage

In den beiden letzten Newslettern habe ich euch gebeten eine kurze Umfrage zum Thema Konflikte auszufüllen. 33 Personen habe an der Umfrage teilgenommen.

Zusammengefasst kann man sagen: Konflikte haben nicht immer mit Gerechtigkeitsfragen zu tun, sie haben aber fast immer mit Emotionen zu tun. Wir alle leben mit Konflikten und Versöhnung ist ein zentraler Teil einer Konfliktlösung. Am schwersten wiegt ein Konflikt mit Arbeitskolleginnen und -kollegen. Zu Schülern und Eltern haben wir oft etwas mehr Abstand. Als grösste Hürde für eine Konfliktlösung habt ihr geschrieben: fehlender Mut, hindernde Emotionen, Angst oder Stolz.

Hier folgen die einzelnen Resultate der Umfrage:


13. August 2018
Alexander Luginbühl
Alltag,
Christsein

Themenkreis Konflikte - Stille

Ein neues Schuljahr fängt an. Einige von euch sind bereits wieder am Unterrichten, andere geniessen noch die letzten Ferientage.

Ich bin seit zwei Tagen am Unterrichten und bin bereits wieder in meinem Alltagstrott. Ein regelmässiger Trott aus Unterrichten, Vorbereiten, Korrigieren, Gesprächen, Sitzungen.

Googelt man nach dem Begriff "Alltagstrott", so ist rasch klar, Alltagstrott, das ist etwas Negatives: "Gefangen im Alltagstrott?" oder "22 Tipps um dem Alltagstrott zu entfliehen" oder "Alltagstrott nervt? Mit Pepp dagegenhalten". Warum ist ein alltäglicher Trott negativ? Klar ist, die meisten von uns finden sich relativ rasch in ihrer täglichen Routine wieder. Die ist etwas eintönig, langweilig und frustrierend. "Ich komme vor lauter Funktionieren gar nicht mehr zum Leben" schreibt ein Autor im Internet zum Thema Alltagstrott.

Doch mein täglicher Trott empfinde ich in erster Linie positiv. Im Gegensatz zur obigen Aussage sage ich: dieser Alltagstrott ist mein Leben. Und ich schätze diesen täglichen Rhythmus, denn er gibt mir Halt, erleichtert das Aufstehen, schont meine Kräfte, gibt allem Tun seine Zeit.

Trott ist auch ein alter Begriff für eine mittelschnelle Gangart bei Pferden. Ein Pferd kann nur für kurze Zeit galoppieren, trotten kann es stundenlang. Als gleichförmigste Gangart des Pferdes spart das Trotten (oder Traben) auch Kraft und ermöglicht so das Zurücklegen grosser Strecken.

Ich trotte gerne durch das Leben. In dieser täglich wiederkehrenden Routine habe ich Zeiten der Stille eingebaut. So tanke ich z.B. bei meiner morgendlichen Zugfahrt beim Bibellesen Kraft für meinen Schultrott. Diese regelmässig wiederkehrenden Zeiten der Stille und mit Gott helfen mir auch bei Konflikten und anderen schwierigen Situationen, die im täglichen Schultrott immer wieder auftauchen.

Auch Jesus sucht im Alltagstrott mit seinen Jüngern und den vielen Menschen um ihn herum die Stille, Begegnung mit Gott um Kraft zu tanken: "Am Morgen, als es noch dunkel war, verließ Jesus die Stadt. Er ging an einen einsamen Ort und betete dort." (Mk 1, 35)

Hat dich der Alltagstrott wieder? Oder kommt er erst in den nächsten Tagen, Wochen? Hast du in deiner täglichen Routine auch Zeiten der Stille, des Bibellesens eingeplant? Möchtest du das?

Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Schuljahr 18/19, Gottes reichen Segen und Zeiten der Stille.

Dieser Text erscheint auch im Newsletter der Fachkreises Pädagogik. Falls du mehr über den Newsletter wissen willst, so klicke hier!


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