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23. April 2018
Alexander Luginbühl

3D Vision – UP, IN and OUT

Leitende aller Studierendengruppen, darunter auch Leitende von PH-Gruppen, trafen sich dieses Wochenende um in ihrer Leiterschaft gestärkt zu werden. Am wunderschönen Thunersee, bei sommerlichem Wetter nahmen wir, als angestellte Mitarbeiter der VBG, uns Zeit um mit den leitenden Studierenden unterwegs zu sein, sie zu fördern und bestärken in ihrem Glauben und Tun.

Im Zentrum stand dabei die 3D Vision – UP, IN and OUT. Drei Bereiche die jeder von uns in seinem Leben braucht und beachten sollte.

UP = mein Blick hebt sich zu Gott, Jesus Christus. Auf ihn richte ich mein Leben aus. Mk 12,29 + 30 (basisbibel.de) „Jesus antwortete: Das wichtigste Gebot ist dieses: Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. 30 Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Willen und mit deiner ganzen Kraft.„ 

IN = ich nehme mich selbst an, wie ich bin. Dadurch kann ich auch mir nahe Menschen lieben. Mk 12,31 (basisbibel.de) „Das zweite ist: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.„ 

OUT = ich begegne verschiedensten Menschen im Alltag und teile mit ihnen die gute Botschaft.

Von welchem Bereich brauchst du mehr in deinem Leben?


26. März 2018
Gast

Mehr Fragen als Antworten

Als Christ ist man an der PH keineswegs alleine, es fühlt sich jedoch nicht so an, als wären wir gemeinsam auf dem Weg. Es sind nicht Mit-Christen, sondern vielmehr Mit-Studenten. Freunde und Bekannte haben wir und sind wir, doch mehr nicht.

Und das spiegelt sich auch in unserem Studien-verständnis. An der PH gibt es zwar Religions-unterricht, doch ironischerweise scheint es dabei für echte Religion keinen Platz zu haben. Uns wird Neutralität gepredigt, vorgelebt und erwartet, dass wir sie auch weiterführen. Ich würde gerne sagen, dass es mich nicht betrifft, dass ich anders bin, doch ich kann es nicht. Auch ich fühle mich an der PH oft nicht wirklich als Christ, sondern mehr als Student. Wir sind uns niemals sicher, was von uns als „religiösen Menschen“ hier erwartet wird und es fühlt sich so an, als wüssten alle anderen auch nicht wirklich, wie sie mit uns umzugehen haben.

Wenn überall von Toleranz gesprochen wird und gleichzeitig Neutralität herrschen muss, scheint jeder Kommentar eine Gratwanderung. Diese Unsicherheit bezieht sich auch auf den Beruf. Einige von uns Christen sehen den Lehrerberuf vielleicht mehr als Berufung und nicht nur als Beruf. Doch wie viel Christ darf ich eigentlich sein?

Ich repräsentiere einen Staat, in welchem Neutralität schon sehr lange gross geschrieben wird und nun bin ich motiviert meiner Berufung in ein Schulzimmer zu folgen, muss den Glauben jedoch an der Türe stehen lassen? 

Wie bei vielen anderen pädagogischen Themen haben wir an der PH die Chance über diese Gedanken zu sprechen. Doch dabei bleibt meist es auch. Christliche Fragen in der Gebetsgruppe zu besprechen ist schön, doch es gibt häufig genauso wenig Antworten, was denn nun richtig ist, wie in den Studienmodulen zu anderen Themen. Ich hatte schon lange mehr Fragen als Antworten, doch ich hoffte diese an der PH zufriedenstellen zu können. Nun befürchte ich, dies wird nie der Fall sein.

Simeon V., PH-Student, 1. Studienjahr


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