Blog

Gefiltert nach Kategorie Pädagogik Filter zurücksetzen

20. Juli 2018
Alexander Luginbühl

Segnungsgottesdienste zu Beginn des Schuljahres

Bist du in irgend einer Funktion an oder in der Schule engagiert? Dann trägst du Verantwortung für die Zukunft. Um diese Verantwortung zuversichtlich tragen zu können, wollen wir uns in diesem Gottesdienst zu Beginn des Schuljahres besonders stärken lassen:

  • mit Anbetungsliedern und Gebet
  • mit Berichten aus dem Alltag
  • mit einem Impuls
  • mit einem perso?nlichen Segen

Im Anschluss kann man sich bei einem Apéro mit alten und neuen Bekannten treffen.

Berg TG / Weinfelden, 19. August: https://www.vbg.net/segnungsgottesdiensttg

Zürich-Höngg, 26. August: https://www.vbg.net/segnungsgottesdienstzh


16. Juli 2018
Gast

Gottes Wirken an den Grenzen

Was wir als «christliche Werte» bezeichnen, ist wichtig. Aber diese Werte sind weder einmalig noch ursprünglich christlich. Christliche Moral ist in sehr vielen Bereichen deckungsgleich mit der säkulären Moral, einer 'best practice'-Moral. In der Pädagogik besteht meines Erachtens eine beinahe totale Deckungsgleichheit. Nicht das Handeln unterscheidet den christlichen Pädagogen von einem nicht-christlichen Pädagogen, sondern die Reflexion und die Begründung des Handelns.

Christliche Pädagogik ist mit sehr vielen anderen Konzepten vereinbar. Man kann als Christ Anhänger einer Demokratischen Erziehung oder einer Autoritären Erziehung sein. Egal, wo der Pädagoge seinen Schülern Grenzen setzt: Gott möchte genau dort an ihm wirken, wo seine Grenzen an Grenzen kommen. Weil der christliche Pädagoge bereit ist, sich selbst und sein Gegenüber als Schatten Gottes zu sehen, ist sein pädagogisches Handeln Ausdruck seines Gottesbildes. Und seine Arbeit ist eine ständige Arbeit an seinem Gottesbild. In seinem pädagogischen Wirken schwingt die Erwartung mit, dass Gott durch das Unterrichtsgeschehen am Gottesbild des Pädagogen arbeitet.

Einige Beispiele, wo Schatten aus meinem Unterrichtsgeschehen mich auf eine höhere Realität verweisen:

  • Fragen irgendwo zwischen «Darf ich aufs Klo?» und «Darf ich aufs Gymnasium?» muss ich täglich beantworten. Mit einem klaren «Ja» oder «Nein». Obwohl sich die verschiedenen Argumente knapp die Waage halten, treffe ich eine Entscheidung. Und ich bin darauf angewiesen, dass meine Schüler meine Entscheidungen akzeptieren – nicht, weil man die Sache nicht anders sehen könnte, sondern weil ICH sie so sehe. Auch Gott ist sich dessen bewusst, dass andere Sichtweisen stimmig wären und seine Entscheidungsgrundlagen manchmal dürftig sind. Und er ist darauf angewiesen, dass seine Entscheidungen gut sind, nicht weil sie es aus sich wären, sondern weil sie SEINE Entscheidungen sind.
  • Ich verursache meinen Schülern eine Menge Leid. Meine Aufgaben fordern sie. Meine Bewertungen verunsichern sie, meine Massnahmen quälen sie. Auf unterschiedlichste Art und Weise hinterfragen die Schüler mein Handeln immer wieder. Oder die Eltern. Diese Schmerzen muss ich vor ihnen verantworten. Zwar habe ich ein grundsätzliches Ja zu den mühlenartigen Funktionen der Schule (Leistung, Beurteilung, Strafen, Selektion…) aber der konkrete Fall rüttelt mich auf. Gottes Rechtfertigungszwang im Angesicht des Leides stelle ich mir ähnlich vor. Und in dieser Lage sind wir Schicksalsgenossen.
  • Genau gleich auch im Dilemma zwischen Gerechtigkeit und Individualisierung: Meine Schüler haben unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn ich auf diese eingehe, werde ich notwendig ungerecht. Wenn ich nicht auf sie eingehe, bin ich auch ungerecht, weil ich die Ungerechtigkeiten der Natur tatenlos hinnehme. Gott erklärt sich mir in meinem Ringen nach Gerechtigkeit im Klassenzimmer.
  • Lange habe ich mir von einer christlichen Pädagogik erhofft, dass sie mich eine Atmosphäre der Versöhnung schaffen lässt und folglich an der «Harmonie» erkannt werden kann. Dabei habe ich verkannt, dass Harmonie stets von allen Beteiligten abhängt. Wenn es Gott selbst offenbar nicht gelingt, mit allen Menschen in Harmonie zu leben, weshalb sollte ich meine Erfolge und das «christliche» an meinem Unterricht unter diesem Gesichtspunkt messen?

Weil Gott mit den Menschen scheitert, darf ich mit meinen Schülern scheitern. Und dabei scheitert meine «christliche Pädagogik» nicht, sondern erweist sich als tragend. In meinem Klassenzimmer ringt Gott mir Hochachtung vor sich und seiner Leistung an mir ab. Die Reflexion meines Unterrichts wird zum Lobpreis.

Danilo A., Musiklehrer und Regionalleiter Mittelland des VBG-Bereichs Schule


01. Juli 2018
Alexander Luginbühl

Verabschiedung Daniel Kummer

Letzten Mittwoch haben wir Daniel Kummer aus dem Fachkreis Pädagogik verabschiedet. Wir, Rico Bossard und ich, sind sehr dankbar für dieses Schuljahr 17/18. Die Zusammenarbeit mit Daniel war sehr inspirierend, befruchtend und hat uns ordentlich Schwung für die kommenden Wochen und Monate mitgegeben.

In einem letzten Kraftakt ruderten wir gemeinsam zur Petersinsel, wo wir unsere letzte gemeinsame Pädagogik-Sitzung abgehalten haben.


25. Juni 2018
Gast

Das Gegenüber als Schatten Gottes

In Platons Höhlengleichnis sind Menschen in einer Höhle gefangen und können ausschliesslich auf eine Wand blicken, an der sich die Schatten der hinter ihnen liegenden Welt abzeichnen. Diese Schatten an der Wand sind die einzige wahrnehmbare Realität für sie. Auf die Vorstellung, dass es mehr gibt als diese Schatten, können sie sich schwer einlassen. Platon spekuliert mit diesem Gleichnis, dass es eine «Ideenwelt» gibt, die Quelle der unmittelbar erfahrbaren Welt ist, und über sie hinausgeht. Die Lebensaufgabe des Menschen ist es, seine beschränkte Sicht auf die blossen Schatten zu erweitern und dann andere aufzuklären.

Eine ähnliche Vorstellung findet sich auch im christlich-jüdischen Weltbild. 3 Beispiele:

  • Die Idee der Gott-Ebenbildlichkeit in Genesis legt dem Menschen nahe, sich selbst als Abbild einer höherdimensionierten Realität zu sehen. Menschen sind einander Schatten Gottes.
  • Paulus schreibt in 1. Korinther 13.12 «Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht…». Dass unsere Erkenntnis Stu?ckwerk ist, liegt nicht an unserer Wahrnehmung, sondern daran, dass die Wirklichkeit uns nur im Spiegel, im Abbild zugänglich ist.
  • Jesus meint ähnliches: «Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben, jenen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil, damit sie sehend sehen und nicht wahrnehmen und hörend hören und nicht verstehen» (Markus 4.11). Das Geheimnis des Reiches Gottes ist den Jüngern gegeben, da sie in Jesus nun nicht mehr bloss einen Schatten Gottes vor sich haben, sondern Gott selbst. Den Menschen aller anderen Orte und Zeiten erschliesst sich das Geheimnis Gottes in Gleichnissen. Jesus ermutigt uns, unseren Alltag auf Gleichnisse hin zu durchsuchen: Der Hirte im Umgang mit seinen Schafen, der Banker im Umgang mit einem Schuldner, der Pädagoge im Umgang mit seinen Schülern.

Christliche Pädagogik meint in erster Linie das Bewusstsein des Pädagogen für eine den zwischenmenschlichen Beziehungen zugrunde liegende geistliche Realität. Und die erste Absicht einer christlichen Pädagogik ist nicht ein positiver Output ins Klassenzimmer, sondern ein positiver Output für die eigene Spiritualität. Der Glaube ist nicht für den Alltag da, sondern der Alltag für den Glauben.

Danilo A., Musiklehrer und Regionalleiter Mittelland des VBG-Bereichs Schule


16. Juni 2018
Rico Bossard

Lebenswerte Pädagogik

Der Fachkreis Pädagogik der VBG setzt sich für eine christliche Sicht auf Bildung ein. Im Prozess des Lernens kommt der Lehrperson als vertrauenswürdiges Gegenüber eine Schlüsselrolle zu. Sogar der hochgebildete Faust muss sich eingestehen: «Da steh ich nun, ich armer Tor! / Und bin so klug als wie zuvor.» Alles Studieren hat ihm nicht die ersehnte Klugheit gebracht. Sein Beispiel zeigt, dass Wissensvermittlung allein nicht erreichen kann, was mit Bildung erreicht werden soll.

Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Es geht um das Leben und darum, was «die Welt da draussen» mit mir zu tun hat. Ein solches Lernen findet in erster Linie über Beziehungen statt. Die Lehrperson als Gegenüber nimmt somit eine Schlüsselrolle im Bildungsprozess ein. Wir wissen es aus eigener Erfahrung: Wirklich lernen mag man nur von Personen, die man auch als Menschen mag.

Als Fachkreis Pädagogik engagieren wir uns für Menschen in diesem Berufsfeld, weil der Gott der Bibel ein Gott des Lebens ist. An Ostern wurde in eindrücklicher Weise deutlich, wie gross das Ja Gottes zum Leben ist. Er schenkte seiner Schöpfung die Auferstehung. Mit der Überzeugung, dass dieser Schöpfer des Lebens auch weiterhin in der Bildung bedacht und studiert werden soll, engagieren wir uns als Fachkreis. 

Menschen, die in der Bildung arbeiten, können wir den Rücken stärken. Segnungsgottesdienste zum Schulbeginn in den Gemeinden sind dafür wertvoll In diesen Gottesdiensten wird den Lehrpersonen für ihre anspruchsvolle Arbeit Gottes Gegenwart zugesprochen. Wir freuen uns, wenn in vielen Gemeinden diese Arbeit unter den Segen Gottes gestellt wird.

Die ausführlichere Version dieses Blog-Beitrags ist in der Zeitschrift Bausteine Juni 2018 zu lesen. Die Zeitschrift Bausteine kann hier abonniert werden.


23. Mai 2018
Alexander Luginbühl

Pfingsten - Geburtstag der Kirche

Über Pfingsten war ich mit meiner Familie am Gemeindewochenende unserer Kirche. Eine Aussage der Pfingstpredigt blieb bei mir hängen: "Wir feiern den Geburtstag der Kirche". Nicht dass ich das nicht gewusst hätte, aber Geburtstage - die feiert man eigentlich auch in der Schule. Die Geburtstage der Kinder, den Geburtstag der Schweiz, runde Geburtstage des Dorfes oder der Stadt in der man lebt - Geburtstagen gedenkt man.

Sollte nicht gerade auch in der Schule der Geburtstags der Kirche gefeiert werden?

Ich finde, dass wir mutig den Geburtstag der Kirche im Unterricht besprechen sollen, müssen. Alle geniessen das freie Pfingstwochenende, aber kaum jemand weiss, was an Pfingsten geschehen ist. Daher gehört es zu einer ausgewogenen Bildung zu erfahren, dass die Kirche an Pfingsten Geburtstag hat und dass Gott damals und auch heute den Menschen den Heiligen Geist als Beistand zur Seite gestellt hat und stellt.


14. Mai 2018
Alexander Luginbühl

Holunderblüten

Die letzten Tage durfte ich mit meiner Frau die Sonne in unserem Garten geniessen. Alles wächst – das gewollte und ungewollte Kraut – wunderbar. Die verschiedenen Kräuter, Blumen, die noch kleinen und grünen Früchte, die summenden Bienen – wilde und gezähmte, die Schöpfung in ihrer Pracht, die durchdringende Lebens- und Wachstumskraft,… all das durften wir erleben. Und dann waren da noch die ersten Holunderblüten.

Holunderblüten sind etwas Wunderbares. Sie riechen gut und damit kann ich die verschiedensten Produkte herstellen: Holunderblütensirup, Holunderblüten-Erdbeer-Konfi, Holunderblütenzucker, Holunderblütensekt...

Ein Stück blühende Natur, die man sich auch ins Schulzimmer holen kann. Holunder findet sich fast an jedem Waldrand. Warum sammelst du nicht auf einem Frühlingsspaziergang mit deinen Schülerinnen und Schülern ein paar Blütendolden und machst mit ihnen Holunderblütensirup?

Rezept Holunderblütensirup:

  • 4-5 Holunderblütendolden, gut ausschütteln und waschen, in Gefäss mit 2 L Inhalt geben
  • 1 Liter Wasser aufkochen und über die Dolden giessen
  • 500 g Zucker, 25 g Zitronensäure (in Drogerien erhältlich) zugeben, gut umrühren
  • 1-2 Tage zugedeckt stehen lassen, durch eine Gaze filtrieren
  • 1 kg Zucker zugeben, aufkochen oder bis mind. 80°C erhitzen
  • randvoll in heisse Flaschen füllen und sofort verschliessen

02. Mai 2018
Alexander Luginbühl

Dein Reich komme

In der Predigt, welche ich letzten Sonntag hören durfte, ging es um das Reich Gottes. Ein Punkt daraus hat mich in den letzten Tagen, bei meinen stillen Spaziergängen mit unserem Hund, beschäftigt. Wir leben in einer Zwischenzeit, im „Schon-Jetzt“ und „Noch-Nicht“. Es überlagern sich die weltlichen Systeme und das Reich Gottes. Wir befinden uns in einem Spannungsfeld zwischen Himmel und Erde. Mir kam rasch das Lied „Zwischen Himmel und Erde“ in den Sinn. Da heisst es: „Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt, wir gehören zu dir und doch sind wir noch hier“.

Genau so sollten wir unterrichten. Dieses „Schon-Jetzt“ und „Noch-Nicht“ beschreibt wunderbar die Neutralität, mit welcher ich als Lehrperson auftrete. Das Wort „neutral“ kommt vom Lateinischen „ne-utrum“ und bedeutet „keines von beiden“. Als Christen sind wir nicht nur „mitten in dieser Welt“, aber auch nicht nur „nicht von dieser Welt“. Jede Medaille hat zwei Seiten und nur zwei Seiten machen eine Medaille. Wenn ich nur eine Seite betrachte, so fehlt die Sicht auf die andere Seite. Wenn ich im Unterricht nur dem hier, dem weltlichen System, den Naturwissenschaften Raum gebe, also religiös abstinent lehre, so fehlt die eine Hälfte. Neutralität heisst nicht Abstinenz, sondern bedeutet in Ausgewogenheit den Kindern und Jugendlichen zu begegnen. Dazu gehört auch der Religionsunterricht, das Vorstellen der Religionen, aber auch das Vermitteln religiöser Traditionen und Werte.

Ich lebe im Spannungsfeld zwischen Himmel und Erde, gerade auch in der Schule. Und gerade durch das „Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt“ sind wir als Christen für einen ausgewogenen, unparteiischen, neutralen Unterricht prädestiniert.

Was meinst du dazu?

Dieser Text erscheint auch im Newsletter der Fachkreises Pädagogik. Falls du mehr über den Newsletter wissen willst, so klicke hier!


24. April 2018
Alexander Luginbühl

Bildung kann nie wertneutral sein – Interview mit Rico Bossard im idea Spektrum

„Schulen versuchen in religiösen Belangen heute möglichst neutral zu sein. Was das im praktischen Schulalltag heisst, ist oft nicht klar. Rico Bossard von der VBG sieht die Gefahr, dass Religion ganz von der Schule verschwindet. Von Christof Bauernfeind“ (Quelle: idea Spektrum 18. April 2018)

Einige Kernpunkte des Interviews:

  • Schulen sollten religiös neutral sein, aber nicht religiös abstinent. Neutralität bedeutet nicht die Abwesenheit von Religion.
  • Religiöse Bildung soll den Zugang zu Religion ermöglichen, so wie Musikunterricht das musikalische Empfinden fördert.
  • Man interpretiert heute Neutralität oft so, dass man nicht über Werte redet. Bildung kann aber nicht wertneutral sein.
  • Immer mehr Menschen fehlt der Zugang zu Religion. Man braucht aber keine Angst vor Religion zu haben.

15. April 2018
Alexander Luginbühl

Die religiöse Neutralität des Staates

Ende letzter Woche war ich an einen Workshop der Universität Zürich zum Thema „Weltanschaulich-religiöse Neutralität der öffentlichen Schule“. Ein Referat behandelte die rechtliche Sicht auf die religiöse Neutralität des Staates. Ich möchte hier zusammengefasst die wichtigsten Aussagen mit euch teilen.

Als rechtliche Grundlage gilt Artikel 15 der Bundesverfassung (unten abgebildet) sowie das Diskriminierungsverbot.

Daraus lässt sich schliessen, dass der Staat religiös neutral ist. Es ist aber auch klar, dass es keine absolute Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften gibt, einige Gemeinschaften erhalten Privilegien, andere nicht. Dabei ist wichtig, dass diese Ungleichbehandlung religiös neutral begründet werden muss, d.h. dass es sachliche Gründe braucht um die Religionsgemeinschaften verschieden zu behandeln. Das bedeutet, dass damit die Auswirkungen auf die Gemeinschaften verschieden sind. Es gibt trotz religiöser Neutralität keine Neutralität der Wirkungen.

Das Neutralitätsgebot wird auch eingegrenzt. So gilt das Gebot nur für den Staat, es gibt keine Neutralität der Gesellschaft. Es herrscht auch keine Wertneutralität, ebenso wie keine kulturelle Neutralität. Wir leben z.B. in einer westlichen Kultur und entsprechend hat die Gesellschaft gewisse Ausprägungen.

Wie lässt sich nun die Neutralität auf die Schule übertragen? Die Schule ist oft im Brennpunkt der Neutralitätsforderung. Es gilt eine allgemeine Schulpflicht. Und die Schülerinnen und Schüler sind in einem Alter wo sie beeinflussbar sind, darauf ist zu achten. Lehrpersonen können für sich als Person die Religionsfreiheit beanspruchen, gleichzeitig sind sie aber auch Repräsentanten des Staates. Ich als Lehrperson habe folglich eine ambivalente Stellung. Dessen muss ich mir bewusst sein.


Netiquette

 

Ein Blog ist ein Gefäss, in dem Meinungen geäussert und diskutiert werden. Um eine faire Diskussion zu ermöglichen, müssen sich alle Beiträge des Blog an gewisse Regeln halten (siehe unten). Kommentare, welche dieser Netiquette widersprechen, werden gelöscht.

Regeln: 

1. Pflegen Sie einen freundlichen und respektvollen Umgangston.

2. Kommentieren Sie sachlich und auf das Thema des Artikels bezogen. Fassen Sie sich kurz.

3. Äussern Sie sich fair: Beleidigungen, persönliche Angriffe, rassistische Äusserungen sind fehl am Platz.

4. Geben Sie bitte Ihren richtigen Namen an, dann können wir offen miteinander diskutieren.