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28. Februar 2018
Alexander Luginbühl

Wichtigste Fragen für Christen in Lehrberufen

Drei begeisterte Mitarbeiter… unsere monatlichen Sitzungen der angestellten Mitarbeiter des Fachkreises Pädagogik stellen auf, motivieren uns, uns weiter einzusetzen für Christen in Lehrberufen. So auch heute morgen. Ein Thema, welches wir momentan besprechen, ist die Suche nach den wichtigsten Fragen für Christen in Lehrberufen.

Was sind solche wichtigen Fragen? Hier ein paar Beispiele:

  • Was haben meine Schülerinnen und Schüler davon, dass ich Christ/Christin bin?
  • Wie ist das mit der Gnade und der Bewertung/Beurteilung?
  • Wirkt sich der christliche Glaube auch auf die Planung und didaktische Gestaltung des Unterrichts aus?

Falls Dir weitere Fragen in den Sinn kommen, welche für dich als Christ/Christin im Lehrberuf sehr bedeutend sind, so schreibe diese in einen Kommentar. Wir sind gespannt auf eure Kommentare.


26. Februar 2018
Alexander Luginbühl

Pädagogisches Wochenende

Dieses Wochenende fand in Männedorf das pädagogische Wochenende des Fachkreises Pädagogik zum Thema „Glaube im Schulalltag – Was bedeutet das für mich“ statt.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde am Samstagnachmittag, erhielten wir einen ersten Input von Daniel Kummer zum Aspekt „Stufen des Lehren lernens – in die Berufung hineinkommen“. Der Wunsch zu lehren, ist wohl fast immer vom Herzen her motiviert. Da kann ich nur zustimmen. Anschliessend diskutierten wir über Fragen zu diesem Aspekt, wie z.B.: „Was ist mir für die Beziehung zu den SchülerInnen wichtig?“. Was ist dir für die Beziehung zu deinen Schülerinnen und Schülern wichtig?

Am Abend schauten wir uns den Film „Neuland“ an. Der Film hat mich sehr berührt. Christian Zingg, der Lehrer im Film, agiert liebevoll, geduldig, bestimmt, einfühlsam und gerecht mit den Schülerinnen und Schülern. Ohne Perspektiven, ohne Deutschkenntnisse landen die jungen Menschen bei Herrn Zingg in der Integrationsklasse… nach zwei Jahren sprechen sie Deutsch, suchen und finden Lehrstellen oder eine Arbeit. Nicht alles ist heil, aber Lehrer Zingg hat ihnen Hoffnung, Grundlagen und Wertschätzung gegeben.

Am Sonntag lasen wir gemeinsam in der Bibel. Danach klärte uns Daniel Kummer über den rechtlichen Rahmen in der Schule auf. Wir als Lehrpersonen repräsentieren den Staat. Dieser Rahmen verpflichtet uns zu politischer, religiöser und weltanschaulicher Neutralität. Und doch habe ich das Recht meinen Glauben auszuleben, dabei gilt aber, dass ich den anderen nicht bedränge und die gebotene Neutralität wahre.


22. Februar 2018
Rico Bossard

Gott vergessen arbeiten

 Pädagogisches Schaffen bringt viel Gestaltungsraum mit sich. Es ist eine Aufgabe, die als Schattenseite kein Ende kennt. So gibt es immer etwas zu tun. 

In einem Vortrag des ehemaligen Studienleiters der VBG Felix Ruther habe ich den Ausdruck „Gott vergessen chrampfen“ aufgeschnappt und er ist hängen geblieben. Heute wird viel über Work-Life Balance gesprochen. Die Schulen sollten ein Gesundheitmanagement entwickeln. Da ist mir als rote Warnlampe „Gott vergessen chrampfen“ eine Inspiration. 

Wie ich mich als Pädagoge frage, wie ich den Unterricht beginne und beende, so frage ich mich für mein eigenes Arbeiten dies auch. Ein bewusster Anfang und Ende sind mir wichtig. Und dazwischen? Der Aufkleber „in nomine meo suscipere“ an einem guten Ort holt mich aus der Gottvergessenheit heraus. 

Wo hast du den Aufkleber angebracht? Ich würde mich auf eine fotografische Spur darüber freuen.


15. Februar 2018
Alexander Luginbühl

In nomine meo suscipere

In meinem Namen aufnehmen – Matt. 18,5. Aufnehmen… nehme ich als Lehrer Kinder auf?

Ich nehme in meinen Klassen keine Kinder oder jungen Erwachsenen auf. Die sind einfach da. Anfangs sind die Kinder im Unterricht weil im Schulgesetz eine Schulpflicht verankert ist, später als junge Erwachsene gehen sie aus freier Entscheidung in die Schule. Aber aufnehmen… nein, das passt irgendwie nicht.

Googelt man den Begriff „Kinder aufnehmen“, so erhält man 40‘000 Ergebnisse: Pflegekinder, Flüchtlingskinder, Waisenkinder, Ferienkinder werden heutzutage aufgenommen. Aber Kinder in Schulen aufnehmen… nein, das finde ich nicht.

Entscheidend ist für mich schliesslich nicht das Wort aufnehmen, sondern die davor stehenden Wörter: In meinem Namen… Um welchen Namen geht es denn da? Aus den ersten Versen des Kapitel 18 des Matthäus-Evangeliums wird klar: Jesus spricht da. Im Namen von Jesus Christus aufnehmen.

Wie begegne ich nun meinen Schülerinnen und Schülern in Jesus Namen? Dazu hilft es mir, wenn ich mir bewusst mache wer und wie Jesus Christus ist. Für mich beschreibt das Hohelied der Liebe aus dem 1. Kor. 13 die wichtigste Eigenschaft mit der Jesus Menschen begegnet - mit Liebe.

1. Kor. 13,4ff (basisbibel.de) „4 Die Liebe ist geduldig. Gütig ist sie, die Liebe. Die Liebe ereifert sich nicht. Sie prahlt nicht und spielt sich nicht auf. 5 Sie ist nicht taktlos. Sie sucht nicht den eigenen Vorteil. Sie ist nicht reizbar. Sie trägt das Böse nicht nach. 6 Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht. Aber sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. 7 Sie erträgt alles. Sie glaubt alles. Sie hofft alles. Sie hält allem stand.„


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