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04. März 2019
Alexander Luginbühl

Regionaltreffen März 2019

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Die regionalen Treffen im März 19 finden statt am:

  • 06.03.19 in Chur (Post Immobilien, Gürtelstrasse 14, 7000 Chur)
  • 20.03.19 in Brugg (EMK Windisch, Kapellenweg 8, 5210 Windisch)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen
  • Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

22. Januar 2019
Alexander Luginbühl

Impuls vom Impulstag

Diesen Samstag war ich am Impulstag der Berufstätigenarbeit der VBG. Wie der Name vermittelt, werden an diesem Tag Impulse an die Mitarbeitenden weitergegeben. Das Thema dieses Jahr war "Christsein im Beruf".

Eine Aussage eines Referates ist mir hängen geblieben. Vertrauen in Mitarbeiter zu haben, ihnen Handlungsspielraum zu geben, Verantwortung abzugeben zahlt sich aus. Klar scheint das ein Risiko zu sein, aber insgesamt ist der Gewinn viel grösser. Nämlich Menschen, die sich mit einer Firma identifizieren, die kreativ und fleissig sind.

Wie ist das an meiner Schule? An deiner Schule?

Ich bin überzeugt, dass wenn wir unseren Schülerinnen und Schülern einen Vertrauensvorschuss geben, ihnen was zutrauen, an sie glauben, dass das Klima in unseren Schulhäusern, im Klassenzimmer noch fruchtbarer wird.

 

 


09. Januar 2019
Alexander Luginbühl

Willkommen daheim

Diesen Sonntag wurde in meiner Kirche das neue Jahresthema vorgestellt: Willkommen daheim. Der Bibelvers zum Jahresthema kommt aus den Psalmen: "Du aber darfst sagen: 'Beim Herrn bin ich geborgen!' Ja, bei Gott, dem Höchsten, hast du Heimat gefunden"(Psalm 91,9 Hfa).

Heimat... wo bin ich zuhause? Bei meiner Familie? Bei Gott? In meinem Heim? In der Schweiz? Meine Heimat ist da, wo ich sein kann wie ich bin. Wo ich Halt finde, Zuflucht. Wo ich Liebe und Bestätigung erfahre. Wo ich Vergebung erhalte.

In meiner Begegnung mit Jesus Christus erlebe ich Frieden, Sicherheit, Halt... Heimat. Doch ich bin nicht nur bei Gott zuhause. Meine Familie ist auch Heimat. Unser Haus, wo wir einander in Offenheit und Liebe begegnen können, ist Heimat. Und... auch mein Schulzimmer ist Heimat für mich. Da kann ich ebenfalls sein wie ich bin. Auch wenn es den Schülerinnen und Schülern vielleicht nicht immer gefällt.

Was ist Heimat? Eine klare Definition gibt es nicht. Hermann Bausinger definiert Heimat wie folgt: "Heimat ist eine räumlich-soziale Einheit mittlerer Reichweite, in welcher der Mensch Sicherheit und Verlässlichkeit seines Daseins erfahren kann, sowie ein Ort tieferen Vertrauens: „Heimat als Nahwelt, die verständlich und durchschaubar ist, als Rahmen, in dem sich Verhaltenserwartungen stabilisieren, in dem sinnvolles, abschätzbares Handeln möglich ist – Heimat also als Gegensatz zu Fremdheit und Entfremdung, als Bereich der Aneignung, der aktiven Durchdringung, der Verlässlichkeit“.

Als Lehrer kommt mir da mein Klassenzimmer in den Sinn. Das ist ein Ort, wo die Menschen Sicherheit und Verlässlichkeit erfahren können; und das Klassenzimmer ist/soll ein Ort tieferen Vertrauens sein. Mein Schulzimmer ist/soll Heimat sein für die drei Jahre, die meine Schülerinnen und Schüler mit mir unterwegs sind.

Psalm 91,9 macht die klare Aussage, dass wir als Christen bei Gott Heimat gefunden haben. Was bewirkt das in uns? Ein Satz aus der Predigt vom letzten Sonntag in meiner Kirche fasst dies passend zusammen: "Wer bei Gott heimisch ist, strahlt eine übernatürliche Ruhe sowie einen umfassenden Frieden aus und hat eine grosse Anziehungskraft." Dass wir bei Gott heimisch sind, prädestiniert uns als gläubige Lehrpersonen, unsere Schulzimmer zur Heimat für unsere Schülerinnen und Schüler zu machen. Willkommen daheim.


06. Dezember 2018
Alexander Luginbühl

Hoffnung für alle Menschen

Dieses Wochenende feierten wir den 1. Advent. Das Wort Advent leitet sich vom lateinischen Wort "adventus" ab und bedeutet "Ankunft". Wir als Christen bereiten uns auf die Ankunft von Jesus Christus vor.

Für mich ist die Adventszeit zuerst mal eine Zeit des intensiven Arbeitens. Gerade gegen das Jahresende hin müssen noch etliche Prüfungen geschrieben und korrigiert werden. Zudem müssen in diesen Wochen bei uns an der Schule die Maturaarbeiten bewertet und besprochen werden.

Neben dieser doch recht stressigen Zeit, ist für mich die Adventszeit insbesondere auch eine Zeit der Hoffnung. Jesus kam in diese Welt als Hoffnung für mich und alle Menschen. Gerade in dieser arbeitsreichen Zeit richtet er meinen Blick auf das Wesentliche hin, auf die Beziehung zwischen ihm und mir, auf seine Liebe für die Menschen um mich. Und so wird mir immer wieder bewusst, was für ein Privileg es ist mit Jesus unterwegs zu sein. Die Arbeit rückt dann oft in den Hintergrund und ich denke an die vielen Menschen, welche keine Hoffnung sehen, haben, fühlen...

Mir kommt dann häufig 1. Petrus 3, 15 in den Sinn: "Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt."

Das will ich tun. Gerade auch an meinem Arbeitsplatz, in der Schule.

Doch ist das, selbst wenn Adventszeit ist, zulässig? Wir sind doch zu Neutralität verpflichtet? Die Antwort auf diese Frage liefert der Vers aus dem 1. Petrus. Da steht: "Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert". Wenn ich aufgefordert werde von meiner Hoffnung zu erzählen, dann darf ich das auch. Dies bestätigt auch unsere Bundesverfassung (Art.15.2): "Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen."

Bist du bereit Rede und Antwort zu stehen, wenn dich jemand auffordert, Auskunft über deine Hoffnung zu geben? Auch in der Schule?

Über diese Fragen reden wir auch an unseren Regionaltreffen.


06. November 2018
Alexander Luginbühl

Eine Brücke zwischen Glauben und Schule

"Irvin Scott believes there’s a place for faith in education. Now, he’s trying to find that place by looking at how faith leaders can help improve educational outcomes for children".

Diese und weitere Aussagen fordern mich als Lehrperson heraus. Ist es nicht so, dass unsere Schule sämtliche Ressourcen nutzen sollten, wenn diese den Bildungsfortschritt der Kinder und Jugendlichen verbessert? Wenn ein Kind sehr verschlossen ist, ich aber weiss, dass seine Leidenschaft der persönliche Glaube ist, so könnte gerade das Gespräch mit dem Kind, den Eltern, dem Pfarrer einen Zugang ermöglichen, welcher sich dann auch auf den Schulerfolg auswirken könnte. Liegt das drin? Auch bei einer der Neutralität verpflichteten Schule?

Irvin Scott ist der Meinung, dass dies möglich ist. Und ich pflichte ihm bei.

Wenn wir unsere Schulgesetze lesen, so gibt es eine recht offene Formulierung was die allgemeinen Aufgaben der Schule sind.

So beginnt zum Beispiel das Schulgesetz des Kantons Aargau mit den Worten: "Der Grosse Rat des Kantons Aargau, in der Absicht, dem Kanton Aargau Schulen zu geben, in denen die Jugend zur Ehrfurcht vor dem Göttlichen und zur Achtung vor Mitmensch und Umwelt, zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Bürgern, zu gemeinschaftsfähigen, an Geist und Gemüt reifenden Menschen erzogen wird, in denen die Jugend ihre schöpferischen Kräfte zu entfalten vermag und wo sie mit der Welt des Wissens und der Arbeit vertraut gemacht wird, beschliesst:"

Im §2.4 Schulgesetz des Kantons Zürich steht: "Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Begabungen und Neigungen der Kinder und schafft die Grundlage zu lebenslangem Lernen."

Ich könnte an dieser Stelle noch weitere ähnliche Aussagen aus den kantonalen Schulgesetzen aufschreiben. Unsere Schulgesetze wollen, dass die Schulen die Grundlagen für das Lernen schaffen und dabei die Kinder und Jugendlichen mit allen ihren Fähigkeiten und Interessen ernst nehmen. Wird also der Glaube unserer Schülerinnen und Schüler mit dem nötigen Abstand und Respekt ernst genommen, so könnte er und die verschiedenen christlichen Gemeinden zum Schulwohl unserer Kinder beitragen. Dabei wird die Glaubensfreiheit auch nicht eingeschränkt.

Hier könnten wir als christliche Lehrpersonen Vorreiter sein. Was meinst du dazu?


01. Oktober 2018
Alexander Luginbühl

Klassenlehrer-Gebete

Ende letzter Woche bin ich aus dem Lager mit meiner neuen 1.Gymiklasse zurückgekehrt. Wir hatten eine wunderbare Zeit. Ich bin Klassenlehrer einer tollen, begeisterten, anständigen Klasse - das freut mich sehr.

Werfen wir doch einen Blick zurück. Anfang dieses Jahres erfahre ich, dass ich auf das Schuljahr 18/19 wieder Klassenlehrer werden darf. Cool. Ich bete während Monate für meine neue, noch nicht zusammengestellte Klasse. Ich weiss, dass Gott meine Gebete ernst nimmt und erhört.

Nach diesem Klassenlager ist für mich als Christ klar, Gott hat mein Beten für meine neue Klassen erhört. Ich werde weiter beten.

Wie siehst du das? Betest du auch für deine Schülerinnen und Schüler? Warum? Warum nicht?


11. September 2018
Matthias Kägi

Rückblick Segnungsgottesdienste

68 waren es in Berg TG, 25 in Zürich, 15 in Landquart - Leute, die auf irgend eine Art und Weise in der Schule engagiert sind, von MiP-Müttern bis Musiklehrerinnen, von Schulhauswarten bis Schulpolitikern - das meiste aber doch Lehrpersonen, die sich zu Beginn des Schuljahres für ihre verantwortungsvolle Aufgabe ausrüsten und segnen lassen wollten.

In Schaffhausen fand erstmals seit vielen Jahren kein besonderer Gottesdienst mit Beteiligung des Lehrergebetskreises statt; man hatte realisiert, dass in vielen Gemeinden schon solche Schulstart-Gottesdienste angeboten werden - was ja eigentlich das Ziel dieser Initiative war, welche die VBG-Pädagogik anfangs 90er Jahre gestartet hatte. Jedoch bieten diese besonderen VBG-Gotttesdienste die besondere Möglichkeit, in die besondere Situation von christlichen Lehrern und Verantwortungsträgern hinein zu sprechen. Und man kann sich, wenn man will, einen besonderen Segen zusprechen lassen.

In Zürich gab Andi Roth-Bachmann anhand der BASPO-Geschichte (Ausschluss christlicher Jugend von Jugend+Sport) ermutigende Anstösse zum Thema „In der Welt, aber nicht von der Welt“. In Berg TG berührte die mit Handstummeln geborene Lehrerin Annelies Schneller mit ihrer Lebensgeschichte. In Landquart malte der Ingenieur Niculin Rieder in kräftigen Bildern die Liebe als Grundpfeiler der Schule.

„Ich komme nächstes Jahr wieder“ sagten manche. „Es tut einfach gut“, sagten andere. Und ich habe dreimal wieder gestaunt, wie schön es tönt, wenn Pädagogen singen.


04. September 2018
Alexander Luginbühl

Regionaltreffen 2018

Wir starten ab Mitte Oktober mit Regionaltreffen, wo du dich mit anderen Lehrpersonen und uns zum Gebet und Gespräch treffen kannst. Daneben gibt es einen kurzen Input. Die Treffen finden statt am:

  • 24.10.18 Bern
  • 31.10.18 Luzern
  • 14.11.18 St. Gallen
  • 21.11.18 Zürich
  • 05.12.18 Schaffhausen
  • 06.03.19 Chur
  • 20.03.19 Brugg
  • 03.04.19 Kreuzlingen
  • 10.04.19 Basel
  • 08.05.19 Zug
  • 12.06.19 Thun
  • 26.06.19 Winterthur

13. August 2018
Alexander Luginbühl

Themenkreis Konflikte - Stille

Ein neues Schuljahr fängt an. Einige von euch sind bereits wieder am Unterrichten, andere geniessen noch die letzten Ferientage.

Ich bin seit zwei Tagen am Unterrichten und bin bereits wieder in meinem Alltagstrott. Ein regelmässiger Trott aus Unterrichten, Vorbereiten, Korrigieren, Gesprächen, Sitzungen.

Googelt man nach dem Begriff "Alltagstrott", so ist rasch klar, Alltagstrott, das ist etwas Negatives: "Gefangen im Alltagstrott?" oder "22 Tipps um dem Alltagstrott zu entfliehen" oder "Alltagstrott nervt? Mit Pepp dagegenhalten". Warum ist ein alltäglicher Trott negativ? Klar ist, die meisten von uns finden sich relativ rasch in ihrer täglichen Routine wieder. Die ist etwas eintönig, langweilig und frustrierend. "Ich komme vor lauter Funktionieren gar nicht mehr zum Leben" schreibt ein Autor im Internet zum Thema Alltagstrott.

Doch mein täglicher Trott empfinde ich in erster Linie positiv. Im Gegensatz zur obigen Aussage sage ich: dieser Alltagstrott ist mein Leben. Und ich schätze diesen täglichen Rhythmus, denn er gibt mir Halt, erleichtert das Aufstehen, schont meine Kräfte, gibt allem Tun seine Zeit.

Trott ist auch ein alter Begriff für eine mittelschnelle Gangart bei Pferden. Ein Pferd kann nur für kurze Zeit galoppieren, trotten kann es stundenlang. Als gleichförmigste Gangart des Pferdes spart das Trotten (oder Traben) auch Kraft und ermöglicht so das Zurücklegen grosser Strecken.

Ich trotte gerne durch das Leben. In dieser täglich wiederkehrenden Routine habe ich Zeiten der Stille eingebaut. So tanke ich z.B. bei meiner morgendlichen Zugfahrt beim Bibellesen Kraft für meinen Schultrott. Diese regelmässig wiederkehrenden Zeiten der Stille und mit Gott helfen mir auch bei Konflikten und anderen schwierigen Situationen, die im täglichen Schultrott immer wieder auftauchen.

Auch Jesus sucht im Alltagstrott mit seinen Jüngern und den vielen Menschen um ihn herum die Stille, Begegnung mit Gott um Kraft zu tanken: "Am Morgen, als es noch dunkel war, verließ Jesus die Stadt. Er ging an einen einsamen Ort und betete dort." (Mk 1, 35)

Hat dich der Alltagstrott wieder? Oder kommt er erst in den nächsten Tagen, Wochen? Hast du in deiner täglichen Routine auch Zeiten der Stille, des Bibellesens eingeplant? Möchtest du das?

Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Schuljahr 18/19, Gottes reichen Segen und Zeiten der Stille.

Dieser Text erscheint auch im Newsletter der Fachkreises Pädagogik. Falls du mehr über den Newsletter wissen willst, so klicke hier!


20. Juli 2018
Alexander Luginbühl

Segnungsgottesdienste zu Beginn des Schuljahres

Bist du in irgend einer Funktion an oder in der Schule engagiert? Dann trägst du Verantwortung für die Zukunft. Um diese Verantwortung zuversichtlich tragen zu können, wollen wir uns in diesem Gottesdienst zu Beginn des Schuljahres besonders stärken lassen:

  • mit Anbetungsliedern und Gebet
  • mit Berichten aus dem Alltag
  • mit einem Impuls
  • mit einem perso?nlichen Segen

Im Anschluss kann man sich bei einem Apéro mit alten und neuen Bekannten treffen.

Berg TG / Weinfelden, 19. August: https://www.vbg.net/segnungsgottesdiensttg

Zürich-Höngg, 26. August: https://www.vbg.net/segnungsgottesdienstzh


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