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13. August 2018
Alexander Luginbühl

Themenkreis Konflikte - Stille

Ein neues Schuljahr fängt an. Einige von euch sind bereits wieder am Unterrichten, andere geniessen noch die letzten Ferientage.

Ich bin seit zwei Tagen am Unterrichten und bin bereits wieder in meinem Alltagstrott. Ein regelmässiger Trott aus Unterrichten, Vorbereiten, Korrigieren, Gesprächen, Sitzungen.

Googelt man nach dem Begriff "Alltagstrott", so ist rasch klar, Alltagstrott, das ist etwas Negatives: "Gefangen im Alltagstrott?" oder "22 Tipps um dem Alltagstrott zu entfliehen" oder "Alltagstrott nervt? Mit Pepp dagegenhalten". Warum ist ein alltäglicher Trott negativ? Klar ist, die meisten von uns finden sich relativ rasch in ihrer täglichen Routine wieder. Die ist etwas eintönig, langweilig und frustrierend. "Ich komme vor lauter Funktionieren gar nicht mehr zum Leben" schreibt ein Autor im Internet zum Thema Alltagstrott.

Doch mein täglicher Trott empfinde ich in erster Linie positiv. Im Gegensatz zur obigen Aussage sage ich: dieser Alltagstrott ist mein Leben. Und ich schätze diesen täglichen Rhythmus, denn er gibt mir Halt, erleichtert das Aufstehen, schont meine Kräfte, gibt allem Tun seine Zeit.

Trott ist auch ein alter Begriff für eine mittelschnelle Gangart bei Pferden. Ein Pferd kann nur für kurze Zeit galoppieren, trotten kann es stundenlang. Als gleichförmigste Gangart des Pferdes spart das Trotten (oder Traben) auch Kraft und ermöglicht so das Zurücklegen grosser Strecken.

Ich trotte gerne durch das Leben. In dieser täglich wiederkehrenden Routine habe ich Zeiten der Stille eingebaut. So tanke ich z.B. bei meiner morgendlichen Zugfahrt beim Bibellesen Kraft für meinen Schultrott. Diese regelmässig wiederkehrenden Zeiten der Stille und mit Gott helfen mir auch bei Konflikten und anderen schwierigen Situationen, die im täglichen Schultrott immer wieder auftauchen.

Auch Jesus sucht im Alltagstrott mit seinen Jüngern und den vielen Menschen um ihn herum die Stille, Begegnung mit Gott um Kraft zu tanken: "Am Morgen, als es noch dunkel war, verließ Jesus die Stadt. Er ging an einen einsamen Ort und betete dort." (Mk 1, 35)

Hat dich der Alltagstrott wieder? Oder kommt er erst in den nächsten Tagen, Wochen? Hast du in deiner täglichen Routine auch Zeiten der Stille, des Bibellesens eingeplant? Möchtest du das?

Ich wünsche euch allen einen guten Start in das neue Schuljahr 18/19, Gottes reichen Segen und Zeiten der Stille.

Dieser Text erscheint auch im Newsletter der Fachkreises Pädagogik. Falls du mehr über den Newsletter wissen willst, so klicke hier!


20. Juli 2018
Alexander Luginbühl

Segnungsgottesdienste zu Beginn des Schuljahres

Bist du in irgend einer Funktion an oder in der Schule engagiert? Dann trägst du Verantwortung für die Zukunft. Um diese Verantwortung zuversichtlich tragen zu können, wollen wir uns in diesem Gottesdienst zu Beginn des Schuljahres besonders stärken lassen:

  • mit Anbetungsliedern und Gebet
  • mit Berichten aus dem Alltag
  • mit einem Impuls
  • mit einem perso?nlichen Segen

Im Anschluss kann man sich bei einem Apéro mit alten und neuen Bekannten treffen.

Berg TG / Weinfelden, 19. August: https://www.vbg.net/segnungsgottesdiensttg

Zürich-Höngg, 26. August: https://www.vbg.net/segnungsgottesdienstzh


16. Juli 2018
Gast

Gottes Wirken an den Grenzen

Was wir als «christliche Werte» bezeichnen, ist wichtig. Aber diese Werte sind weder einmalig noch ursprünglich christlich. Christliche Moral ist in sehr vielen Bereichen deckungsgleich mit der säkulären Moral, einer 'best practice'-Moral. In der Pädagogik besteht meines Erachtens eine beinahe totale Deckungsgleichheit. Nicht das Handeln unterscheidet den christlichen Pädagogen von einem nicht-christlichen Pädagogen, sondern die Reflexion und die Begründung des Handelns.

Christliche Pädagogik ist mit sehr vielen anderen Konzepten vereinbar. Man kann als Christ Anhänger einer Demokratischen Erziehung oder einer Autoritären Erziehung sein. Egal, wo der Pädagoge seinen Schülern Grenzen setzt: Gott möchte genau dort an ihm wirken, wo seine Grenzen an Grenzen kommen. Weil der christliche Pädagoge bereit ist, sich selbst und sein Gegenüber als Schatten Gottes zu sehen, ist sein pädagogisches Handeln Ausdruck seines Gottesbildes. Und seine Arbeit ist eine ständige Arbeit an seinem Gottesbild. In seinem pädagogischen Wirken schwingt die Erwartung mit, dass Gott durch das Unterrichtsgeschehen am Gottesbild des Pädagogen arbeitet.

Einige Beispiele, wo Schatten aus meinem Unterrichtsgeschehen mich auf eine höhere Realität verweisen:

  • Fragen irgendwo zwischen «Darf ich aufs Klo?» und «Darf ich aufs Gymnasium?» muss ich täglich beantworten. Mit einem klaren «Ja» oder «Nein». Obwohl sich die verschiedenen Argumente knapp die Waage halten, treffe ich eine Entscheidung. Und ich bin darauf angewiesen, dass meine Schüler meine Entscheidungen akzeptieren – nicht, weil man die Sache nicht anders sehen könnte, sondern weil ICH sie so sehe. Auch Gott ist sich dessen bewusst, dass andere Sichtweisen stimmig wären und seine Entscheidungsgrundlagen manchmal dürftig sind. Und er ist darauf angewiesen, dass seine Entscheidungen gut sind, nicht weil sie es aus sich wären, sondern weil sie SEINE Entscheidungen sind.
  • Ich verursache meinen Schülern eine Menge Leid. Meine Aufgaben fordern sie. Meine Bewertungen verunsichern sie, meine Massnahmen quälen sie. Auf unterschiedlichste Art und Weise hinterfragen die Schüler mein Handeln immer wieder. Oder die Eltern. Diese Schmerzen muss ich vor ihnen verantworten. Zwar habe ich ein grundsätzliches Ja zu den mühlenartigen Funktionen der Schule (Leistung, Beurteilung, Strafen, Selektion…) aber der konkrete Fall rüttelt mich auf. Gottes Rechtfertigungszwang im Angesicht des Leides stelle ich mir ähnlich vor. Und in dieser Lage sind wir Schicksalsgenossen.
  • Genau gleich auch im Dilemma zwischen Gerechtigkeit und Individualisierung: Meine Schüler haben unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn ich auf diese eingehe, werde ich notwendig ungerecht. Wenn ich nicht auf sie eingehe, bin ich auch ungerecht, weil ich die Ungerechtigkeiten der Natur tatenlos hinnehme. Gott erklärt sich mir in meinem Ringen nach Gerechtigkeit im Klassenzimmer.
  • Lange habe ich mir von einer christlichen Pädagogik erhofft, dass sie mich eine Atmosphäre der Versöhnung schaffen lässt und folglich an der «Harmonie» erkannt werden kann. Dabei habe ich verkannt, dass Harmonie stets von allen Beteiligten abhängt. Wenn es Gott selbst offenbar nicht gelingt, mit allen Menschen in Harmonie zu leben, weshalb sollte ich meine Erfolge und das «christliche» an meinem Unterricht unter diesem Gesichtspunkt messen?

Weil Gott mit den Menschen scheitert, darf ich mit meinen Schülern scheitern. Und dabei scheitert meine «christliche Pädagogik» nicht, sondern erweist sich als tragend. In meinem Klassenzimmer ringt Gott mir Hochachtung vor sich und seiner Leistung an mir ab. Die Reflexion meines Unterrichts wird zum Lobpreis.

Danilo A., Musiklehrer und Regionalleiter Mittelland des VBG-Bereichs Schule


05. Juli 2018
Alexander Luginbühl

Leidenschaftlich auftreten

Bist du ein leidenschaftlicher Mensch? Für was begeisterst du dich? Bemerken andere Menschen deine Leidenschaft? Sollten andere Menschen deine Begeisterung bemerken?

Mit diesen Fragen haben sich rund 30 junge Berufstätige (darunter auch etliche Lehrpersonen) am letzten Samstag am Business Brunch der enVie-Arbeit der VBG auseinandergesetzt. Du findest hier eine kurze Zusammenfassung meines Inputs:

Leidenschaft kommt vom lat. passio und meint Leidenschaft, aber auch die Leidenszeit von Jesus. Im heutigen Sprachgebrauch ist ein Zusammenhang mit „Leiden“, von dem sie abgeleitet ist, kaum noch präsent. Heute wird der Begriff fast nur positiv verwendet: andere Definition: grosse Begeisterung für etwas, im Flow sein,...

Gibt es einen Unterschied zwischen Begeisterung und Leidenschaft?

Gott hat eine grosse Leidenschaft: Menschen. Um die Beziehung zu uns wieder zu ermöglichen, hat er seinen Sohn Jesus geopfert. Leidenschaft ist mehr als Begeisterung, Leidenschaft ist beharrlich und trägt uns durch Zeiten des Leidens hindurch. Begeisterung hingegen verfliegt mit der Zeit und bei auftretenden Schwierigkeiten.

Ich bin überzeugt, wenn wir Gottes vorbildlicher Leidenschaft nacheifern, unseren Träumen/Visionen/Leidenschaften nachgehen und alles geben - auch bei Schwierigkeiten, hohen Kosten, Versuchungen und Ängsten, so wie Jesus Christus das getan hat - dann können wir die Welt zum Besseren verändern.


25. Juni 2018
Gast

Das Gegenüber als Schatten Gottes

In Platons Höhlengleichnis sind Menschen in einer Höhle gefangen und können ausschliesslich auf eine Wand blicken, an der sich die Schatten der hinter ihnen liegenden Welt abzeichnen. Diese Schatten an der Wand sind die einzige wahrnehmbare Realität für sie. Auf die Vorstellung, dass es mehr gibt als diese Schatten, können sie sich schwer einlassen. Platon spekuliert mit diesem Gleichnis, dass es eine «Ideenwelt» gibt, die Quelle der unmittelbar erfahrbaren Welt ist, und über sie hinausgeht. Die Lebensaufgabe des Menschen ist es, seine beschränkte Sicht auf die blossen Schatten zu erweitern und dann andere aufzuklären.

Eine ähnliche Vorstellung findet sich auch im christlich-jüdischen Weltbild. 3 Beispiele:

  • Die Idee der Gott-Ebenbildlichkeit in Genesis legt dem Menschen nahe, sich selbst als Abbild einer höherdimensionierten Realität zu sehen. Menschen sind einander Schatten Gottes.
  • Paulus schreibt in 1. Korinther 13.12 «Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht…». Dass unsere Erkenntnis Stu?ckwerk ist, liegt nicht an unserer Wahrnehmung, sondern daran, dass die Wirklichkeit uns nur im Spiegel, im Abbild zugänglich ist.
  • Jesus meint ähnliches: «Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben, jenen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil, damit sie sehend sehen und nicht wahrnehmen und hörend hören und nicht verstehen» (Markus 4.11). Das Geheimnis des Reiches Gottes ist den Jüngern gegeben, da sie in Jesus nun nicht mehr bloss einen Schatten Gottes vor sich haben, sondern Gott selbst. Den Menschen aller anderen Orte und Zeiten erschliesst sich das Geheimnis Gottes in Gleichnissen. Jesus ermutigt uns, unseren Alltag auf Gleichnisse hin zu durchsuchen: Der Hirte im Umgang mit seinen Schafen, der Banker im Umgang mit einem Schuldner, der Pädagoge im Umgang mit seinen Schülern.

Christliche Pädagogik meint in erster Linie das Bewusstsein des Pädagogen für eine den zwischenmenschlichen Beziehungen zugrunde liegende geistliche Realität. Und die erste Absicht einer christlichen Pädagogik ist nicht ein positiver Output ins Klassenzimmer, sondern ein positiver Output für die eigene Spiritualität. Der Glaube ist nicht für den Alltag da, sondern der Alltag für den Glauben.

Danilo A., Musiklehrer und Regionalleiter Mittelland des VBG-Bereichs Schule


23. Mai 2018
Alexander Luginbühl

Pfingsten - Geburtstag der Kirche

Über Pfingsten war ich mit meiner Familie am Gemeindewochenende unserer Kirche. Eine Aussage der Pfingstpredigt blieb bei mir hängen: "Wir feiern den Geburtstag der Kirche". Nicht dass ich das nicht gewusst hätte, aber Geburtstage - die feiert man eigentlich auch in der Schule. Die Geburtstage der Kinder, den Geburtstag der Schweiz, runde Geburtstage des Dorfes oder der Stadt in der man lebt - Geburtstagen gedenkt man.

Sollte nicht gerade auch in der Schule der Geburtstags der Kirche gefeiert werden?

Ich finde, dass wir mutig den Geburtstag der Kirche im Unterricht besprechen sollen, müssen. Alle geniessen das freie Pfingstwochenende, aber kaum jemand weiss, was an Pfingsten geschehen ist. Daher gehört es zu einer ausgewogenen Bildung zu erfahren, dass die Kirche an Pfingsten Geburtstag hat und dass Gott damals und auch heute den Menschen den Heiligen Geist als Beistand zur Seite gestellt hat und stellt.


07. Mai 2018
Matthias Kägi

Christ = schwach?

Immer wieder höre ich von Christen - Lehrpersonen und anderen - dass sie sich am Arbeitsplatz ducken. Besonders wenn man sich in einem „aufgeklärten“ Umfeld bewegt, hört man hie und da Bemerkungen über die „rückständigen“, „erzkonservativen“, „intoleranten“,„fundamentalistischen“ „Fischli-Christen“. Oft hauen ja auch die Medien in die gleiche Kerbe. Als Christ fühlt man sich dann fehl am Platz. Man sagt lieber nichts - aus Angst, man mache es nur schlimmer oder man sei diesen Giftspritzen unterlegen.

Aber im Nachhinein fühlt man: Das Sich-Verstecken war eigentlich eine schwache Strategie. Warum sind wir nicht gelassen und gewitzt genug, um in solchen Situationen ein positives Zeichen für den christlichen Glauben zu setzen? Aber wir können lernen, anders zu reagieren. Man muss sich ein bisschen Zeit nehmen, um sich auf diese Situationen vorzubereiten.

Wir haben in Zürich eine „Apolopraxis“-Gruppe, wo wir uns vier mal pro Jahr von 18.30 bis 20.00 treffen. „Apologetik“ ist die Verteidigung des Glaubens, und wir üben anhand von realen Situationen, wie man gut reagieren kann. Wir schauen die rechtlichen, sozialen, weltanschaulichen und psychologischen Momente an und spielen dann die Situation als Rollenspiel. Es macht Spass und ist lehrreich! Falls Du interessiert bist, melde dich doch bei matthias.kaegi(at)vbg.net.


02. Mai 2018
Alexander Luginbühl

Dein Reich komme

In der Predigt, welche ich letzten Sonntag hören durfte, ging es um das Reich Gottes. Ein Punkt daraus hat mich in den letzten Tagen, bei meinen stillen Spaziergängen mit unserem Hund, beschäftigt. Wir leben in einer Zwischenzeit, im „Schon-Jetzt“ und „Noch-Nicht“. Es überlagern sich die weltlichen Systeme und das Reich Gottes. Wir befinden uns in einem Spannungsfeld zwischen Himmel und Erde. Mir kam rasch das Lied „Zwischen Himmel und Erde“ in den Sinn. Da heisst es: „Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt, wir gehören zu dir und doch sind wir noch hier“.

Genau so sollten wir unterrichten. Dieses „Schon-Jetzt“ und „Noch-Nicht“ beschreibt wunderbar die Neutralität, mit welcher ich als Lehrperson auftrete. Das Wort „neutral“ kommt vom Lateinischen „ne-utrum“ und bedeutet „keines von beiden“. Als Christen sind wir nicht nur „mitten in dieser Welt“, aber auch nicht nur „nicht von dieser Welt“. Jede Medaille hat zwei Seiten und nur zwei Seiten machen eine Medaille. Wenn ich nur eine Seite betrachte, so fehlt die Sicht auf die andere Seite. Wenn ich im Unterricht nur dem hier, dem weltlichen System, den Naturwissenschaften Raum gebe, also religiös abstinent lehre, so fehlt die eine Hälfte. Neutralität heisst nicht Abstinenz, sondern bedeutet in Ausgewogenheit den Kindern und Jugendlichen zu begegnen. Dazu gehört auch der Religionsunterricht, das Vorstellen der Religionen, aber auch das Vermitteln religiöser Traditionen und Werte.

Ich lebe im Spannungsfeld zwischen Himmel und Erde, gerade auch in der Schule. Und gerade durch das „Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt“ sind wir als Christen für einen ausgewogenen, unparteiischen, neutralen Unterricht prädestiniert.

Was meinst du dazu?

Dieser Text erscheint auch im Newsletter der Fachkreises Pädagogik. Falls du mehr über den Newsletter wissen willst, so klicke hier!


24. April 2018
Alexander Luginbühl

Bildung kann nie wertneutral sein – Interview mit Rico Bossard im idea Spektrum

„Schulen versuchen in religiösen Belangen heute möglichst neutral zu sein. Was das im praktischen Schulalltag heisst, ist oft nicht klar. Rico Bossard von der VBG sieht die Gefahr, dass Religion ganz von der Schule verschwindet. Von Christof Bauernfeind“ (Quelle: idea Spektrum 18. April 2018)

Einige Kernpunkte des Interviews:

  • Schulen sollten religiös neutral sein, aber nicht religiös abstinent. Neutralität bedeutet nicht die Abwesenheit von Religion.
  • Religiöse Bildung soll den Zugang zu Religion ermöglichen, so wie Musikunterricht das musikalische Empfinden fördert.
  • Man interpretiert heute Neutralität oft so, dass man nicht über Werte redet. Bildung kann aber nicht wertneutral sein.
  • Immer mehr Menschen fehlt der Zugang zu Religion. Man braucht aber keine Angst vor Religion zu haben.

23. April 2018
Alexander Luginbühl

3D Vision – UP, IN and OUT

Leitende aller Studierendengruppen, darunter auch Leitende von PH-Gruppen, trafen sich dieses Wochenende um in ihrer Leiterschaft gestärkt zu werden. Am wunderschönen Thunersee, bei sommerlichem Wetter nahmen wir, als angestellte Mitarbeiter der VBG, uns Zeit um mit den leitenden Studierenden unterwegs zu sein, sie zu fördern und bestärken in ihrem Glauben und Tun.

Im Zentrum stand dabei die 3D Vision – UP, IN and OUT. Drei Bereiche die jeder von uns in seinem Leben braucht und beachten sollte.

UP = mein Blick hebt sich zu Gott, Jesus Christus. Auf ihn richte ich mein Leben aus. Mk 12,29 + 30 (basisbibel.de) „Jesus antwortete: Das wichtigste Gebot ist dieses: Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. 30 Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Willen und mit deiner ganzen Kraft.„ 

IN = ich nehme mich selbst an, wie ich bin. Dadurch kann ich auch mir nahe Menschen lieben. Mk 12,31 (basisbibel.de) „Das zweite ist: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.„ 

OUT = ich begegne verschiedensten Menschen im Alltag und teile mit ihnen die gute Botschaft.

Von welchem Bereich brauchst du mehr in deinem Leben?


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