Blog

Gefiltert nach Rico Bossard Filter zurücksetzen

16. Juni 2018
Rico Bossard
Pädagogik

Lebenswerte Pädagogik

Der Fachkreis Pädagogik der VBG setzt sich für eine christliche Sicht auf Bildung ein. Im Prozess des Lernens kommt der Lehrperson als vertrauenswürdiges Gegenüber eine Schlüsselrolle zu. Sogar der hochgebildete Faust muss sich eingestehen: «Da steh ich nun, ich armer Tor! / Und bin so klug als wie zuvor.» Alles Studieren hat ihm nicht die ersehnte Klugheit gebracht. Sein Beispiel zeigt, dass Wissensvermittlung allein nicht erreichen kann, was mit Bildung erreicht werden soll.

Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Es geht um das Leben und darum, was «die Welt da draussen» mit mir zu tun hat. Ein solches Lernen findet in erster Linie über Beziehungen statt. Die Lehrperson als Gegenüber nimmt somit eine Schlüsselrolle im Bildungsprozess ein. Wir wissen es aus eigener Erfahrung: Wirklich lernen mag man nur von Personen, die man auch als Menschen mag.

Als Fachkreis Pädagogik engagieren wir uns für Menschen in diesem Berufsfeld, weil der Gott der Bibel ein Gott des Lebens ist. An Ostern wurde in eindrücklicher Weise deutlich, wie gross das Ja Gottes zum Leben ist. Er schenkte seiner Schöpfung die Auferstehung. Mit der Überzeugung, dass dieser Schöpfer des Lebens auch weiterhin in der Bildung bedacht und studiert werden soll, engagieren wir uns als Fachkreis. 

Menschen, die in der Bildung arbeiten, können wir den Rücken stärken. Segnungsgottesdienste zum Schulbeginn in den Gemeinden sind dafür wertvoll In diesen Gottesdiensten wird den Lehrpersonen für ihre anspruchsvolle Arbeit Gottes Gegenwart zugesprochen. Wir freuen uns, wenn in vielen Gemeinden diese Arbeit unter den Segen Gottes gestellt wird.

Die ausführlichere Version dieses Blog-Beitrags ist in der Zeitschrift Bausteine Juni 2018 zu lesen. Die Zeitschrift Bausteine kann hier abonniert werden.


26. Februar 2018
Rico Bossard
Alltag

22. Februar 2018
Rico Bossard
Pädagogik,
Christsein

Gott vergessen arbeiten

 Pädagogisches Schaffen bringt viel Gestaltungsraum mit sich. Es ist eine Aufgabe, die als Schattenseite kein Ende kennt. So gibt es immer etwas zu tun. 

In einem Vortrag des ehemaligen Studienleiters der VBG Felix Ruther habe ich den Ausdruck „Gott vergessen chrampfen“ aufgeschnappt und er ist hängen geblieben. Heute wird viel über Work-Life Balance gesprochen. Die Schulen sollten ein Gesundheitmanagement entwickeln. Da ist mir als rote Warnlampe „Gott vergessen chrampfen“ eine Inspiration. 

Wie ich mich als Pädagoge frage, wie ich den Unterricht beginne und beende, so frage ich mich für mein eigenes Arbeiten dies auch. Ein bewusster Anfang und Ende sind mir wichtig. Und dazwischen? Der Aufkleber „in nomine meo suscipere“ an einem guten Ort holt mich aus der Gottvergessenheit heraus. 

Wo hast du den Aufkleber angebracht? Ich würde mich auf eine fotografische Spur darüber freuen.


Netiquette

 

Ein Blog ist ein Gefäss, in dem Meinungen geäussert und diskutiert werden. Um eine faire Diskussion zu ermöglichen, müssen sich alle Beiträge des Blog an gewisse Regeln halten (siehe unten). Kommentare, welche dieser Netiquette widersprechen, werden gelöscht.

Regeln: 

1. Pflegen Sie einen freundlichen und respektvollen Umgangston.

2. Kommentieren Sie sachlich und auf das Thema des Artikels bezogen. Fassen Sie sich kurz.

3. Äussern Sie sich fair: Beleidigungen, persönliche Angriffe, rassistische Äusserungen sind fehl am Platz.

4. Geben Sie bitte Ihren richtigen Namen an, dann können wir offen miteinander diskutieren.