Blog

Gefiltert nach Alexander Luginbühl Filter zurücksetzen

06. Dezember 2018
Alexander Luginbühl
Pädagogik,
Christsein

Hoffnung für alle Menschen

Dieses Wochenende feierten wir den 1. Advent. Das Wort Advent leitet sich vom lateinischen Wort "adventus" ab und bedeutet "Ankunft". Wir als Christen bereiten uns auf die Ankunft von Jesus Christus vor.

Für mich ist die Adventszeit zuerst mal eine Zeit des intensiven Arbeitens. Gerade gegen das Jahresende hin müssen noch etliche Prüfungen geschrieben und korrigiert werden. Zudem müssen in diesen Wochen bei uns an der Schule die Maturaarbeiten bewertet und besprochen werden.

Neben dieser doch recht stressigen Zeit, ist für mich die Adventszeit insbesondere auch eine Zeit der Hoffnung. Jesus kam in diese Welt als Hoffnung für mich und alle Menschen. Gerade in dieser arbeitsreichen Zeit richtet er meinen Blick auf das Wesentliche hin, auf die Beziehung zwischen ihm und mir, auf seine Liebe für die Menschen um mich. Und so wird mir immer wieder bewusst, was für ein Privileg es ist mit Jesus unterwegs zu sein. Die Arbeit rückt dann oft in den Hintergrund und ich denke an die vielen Menschen, welche keine Hoffnung sehen, haben, fühlen...

Mir kommt dann häufig 1. Petrus 3, 15 in den Sinn: "Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt."

Das will ich tun. Gerade auch an meinem Arbeitsplatz, in der Schule.

Doch ist das, selbst wenn Adventszeit ist, zulässig? Wir sind doch zu Neutralität verpflichtet? Die Antwort auf diese Frage liefert der Vers aus dem 1. Petrus. Da steht: "Seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert". Wenn ich aufgefordert werde von meiner Hoffnung zu erzählen, dann darf ich das auch. Dies bestätigt auch unsere Bundesverfassung (Art.15.2): "Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen."

Bist du bereit Rede und Antwort zu stehen, wenn dich jemand auffordert, Auskunft über deine Hoffnung zu geben? Auch in der Schule?

Über diese Fragen reden wir auch an unseren Regionaltreffen.


03. Dezember 2018
Alexander Luginbühl
Regionaltreffen

Regionaltreffen Dezember 2018

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Die regionalen Treffen im Dezember 18 finden statt am:

  • 05.12.18 in Schaffhausen (Baptistengemeinde, Hintersteig 25, 8200 Schaffhausen)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

19. November 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte,
Pädagogik

Rückblick Pädagogische Kurswoche - Soziogramm

Ein Tool, welches ich aus der Pädagogischen Kurswoche mitgenommen habe, ist das Soziogramm.

Ein Soziogramm ist die graphische Darstellung von Beziehungen in einer Gruppe oder einer ganzen Schulklasse. Das Wort "Soziogramm" leitet sich vom lat. socius und gramma ab, was Gefährte und Zeichen bedeutet.

Für mich als Klassenlehrer ist dieses Werkzeug wertvoll, da ich so von einzelnen Schülern erfahre, wie und wo sie sich im Beziehungsnetz der Klasse sehen. Schwierige Beziehungen können so sichtbar gemacht werden und ich als Lehrer kann entsprechend agieren. Es hilft auch den Schülern um zu verstehen, durch welche Beziehungen sie direkt und indirekt beeinflusst werden.

Das abgebildete Beispiel ist von mir erfunden. Es zeigt eine Möglichkeit, wie ein Soziogramm aussehen kann. Es gibt jedoch viele Formen von Soziogrammen. 


06. November 2018
Alexander Luginbühl
Pädagogik,
Christsein

Eine Brücke zwischen Glauben und Schule

"Irvin Scott believes there’s a place for faith in education. Now, he’s trying to find that place by looking at how faith leaders can help improve educational outcomes for children".

Diese und weitere Aussagen fordern mich als Lehrperson heraus. Ist es nicht so, dass unsere Schule sämtliche Ressourcen nutzen sollten, wenn diese den Bildungsfortschritt der Kinder und Jugendlichen verbessert? Wenn ein Kind sehr verschlossen ist, ich aber weiss, dass seine Leidenschaft der persönliche Glaube ist, so könnte gerade das Gespräch mit dem Kind, den Eltern, dem Pfarrer einen Zugang ermöglichen, welcher sich dann auch auf den Schulerfolg auswirken könnte. Liegt das drin? Auch bei einer der Neutralität verpflichteten Schule?

Irvin Scott ist der Meinung, dass dies möglich ist. Und ich pflichte ihm bei.

Wenn wir unsere Schulgesetze lesen, so gibt es eine recht offene Formulierung was die allgemeinen Aufgaben der Schule sind.

So beginnt zum Beispiel das Schulgesetz des Kantons Aargau mit den Worten: "Der Grosse Rat des Kantons Aargau, in der Absicht, dem Kanton Aargau Schulen zu geben, in denen die Jugend zur Ehrfurcht vor dem Göttlichen und zur Achtung vor Mitmensch und Umwelt, zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Bürgern, zu gemeinschaftsfähigen, an Geist und Gemüt reifenden Menschen erzogen wird, in denen die Jugend ihre schöpferischen Kräfte zu entfalten vermag und wo sie mit der Welt des Wissens und der Arbeit vertraut gemacht wird, beschliesst:"

Im §2.4 Schulgesetz des Kantons Zürich steht: "Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Begabungen und Neigungen der Kinder und schafft die Grundlage zu lebenslangem Lernen."

Ich könnte an dieser Stelle noch weitere ähnliche Aussagen aus den kantonalen Schulgesetzen aufschreiben. Unsere Schulgesetze wollen, dass die Schulen die Grundlagen für das Lernen schaffen und dabei die Kinder und Jugendlichen mit allen ihren Fähigkeiten und Interessen ernst nehmen. Wird also der Glaube unserer Schülerinnen und Schüler mit dem nötigen Abstand und Respekt ernst genommen, so könnte er und die verschiedenen christlichen Gemeinden zum Schulwohl unserer Kinder beitragen. Dabei wird die Glaubensfreiheit auch nicht eingeschränkt.

Hier könnten wir als christliche Lehrpersonen Vorreiter sein. Was meinst du dazu?


03. November 2018
Alexander Luginbühl
Regionaltreffen

Regionaltreffen November 2018

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Die regionalen Treffen im November 18 finden statt am:

  • 14.11.18 in St. Gallen (FHS St.Gallen, Rosenbergstrasse 59, 9000 St. Gallen, Raum FZ 173)
  • 21.11.18 in Zürich (EMK, Zeltweg 18, 8032 Zürich, Saal im Erdgeschoss)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

22. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Rückblick Pädagogische Kurswoche - Riemann-Modell

Wie ich in einem der letzten Posts geschrieben habe, möchte ich Einblick geben in einige Themen, welche mich sehr angesprochen haben. Ein in der Kurswoche gelerntes Modell hilft mir mich und meine Mitmenschen besser zu verstehen - das Riemann-Modell.

Das Modell bildet 4 gegensätzliche Grundrichtungen des Menschen - Nähe, Distanz, Dauer, Wechsel - ab. Alle vier Grundausrichtungen kommen bei jedem Menschen in unterschiedlicher Ausprägung vor. Aber meistens sind eine oder zwei dieser Ausrichtungen entscheidend für das aktuelle Empfinden und Verhalten. Diese Grundausrichtungen haben einen direkten Einfluss auf das Kommunikations- und Beziehungsverhalten. Hier kurz eine Übersicht über die Werte der 4 Grundausrichtungen:

  • Nähe: Nähe zu anderen Menschen, Bindung, Zuneigung, Vertrauen, Sympathie, Mitmenschlichkeit, Geborgenheit, Zärtlichkeit und Harmonie. 
  • Distanz: Abgrenzung, Unverwechselbarkeit, Freiheit, Individualität, Eigenständigkeit, rationales Denken und Handeln.
  • Dauer: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Verantwortung, Planung, Vorsicht, Kontrolle, Ziele, Gesetze, Kontinuität, Verbindlichkeit, Regeln, Stabilität, Pflicht, Dauerhaftigkeit, Konsequenzen. 
  • Wechsel: Leidenschaften, Reize, Rausch, Genuss, Charme, Kreativität, Temperament, Suggestion, Spontaneität, Risiko, Ideenreichtum, Dramatik und Begehren.

Wenn ich verstehe, welche Grundausrichtung ich habe und auch erkenne, welche Grundausrichtungen meine Mitmenschen haben, dann kann ich Differenzen und Unterschiede stehen lassen und geeignet mit Menschen umgehen - auch im Konfliktfall.

Was ist deine Grundausrichtung?


16. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Regionaltreffen

Regionaltreffen Oktober 18

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Die regionalen Treffen im Oktober 18 finden statt am:

  • 24.10.18 in Bern (Gemeindehaus GfC Bern, Stadtbachstrasse 10, 3012 Bern, Kleiner Saal im Parterre)
  • 31.10.18 in Luzern (Hochschule Luzern, Werftestrasse 1, 6002 Luzern, Raum 001 im Parterre)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen
  • Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

15. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Pädagogische Kurswoche - Rückblick

"Konfliktmanagement im Schulalltag" - dies war unser Thema in der pädagogischen Kurswoche letzte Woche. Ich lernte in dieser Woche viele interessante Menschen kennen, hatte gute und tiefe Gespräche und lernte sehr viel über Konfliktprävention und den Umgang mit Konflikten.

Monica Kunz, unsere Referentin hatte die für die Schule wichtigen Themen und Instrumente des Konfliktmanagements passgenau zusammengestellt. So habe ich einiges über den Umgang mit Gefühlen und Stress gelernt. Ich bin motiviert das Gelernte in meiner Schule, in meinem Unterricht, in meiner Klasse anzuwenden. Eigentlich sollten alle Lehrpersonen, alle Eltern, alle Schüler und alle Schulleitungen über ein Grundwissen bezüglich Konfliktmanagement und Prävention verfügen.

Daher möchte ich im Verlauf der nächsten Wochen einige Themen, welche mich sehr angesprochen haben mit euch teilen.

Pädagogische Kurswoche - Rückblick

05. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Themenkreis Konflikte

Themenkreis Konflikte - Wahrheit

Ein Bibeltext, welcher mir in der Vorbereitung der pädagogischen Kurswoche begegnet und hängen geblieben ist, ist Joh 14,6: Jesus antwortete ihm: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

Gerade in Konflikten, aber auch in anderen schwierigen, herausfordernden Situationen nehmen wir es heute nicht mehr so genau mit der Wahrheit. Ein bisschen die Wahrheit dehnen liegt doch durchaus drin.

Gibt es überhaupt DIE Wahrheit? Macht sich nicht jeder Mensch seine eigene Wahrheit? Ist nicht das wahr, was für mich stimmt, was ich als wahr empfinde?

Insbesondere seit Fakten als Fake News gelten, oder Fake News wahr sind, ist uns oft unklar was die Wahrheit ist. Und wir stellen uns heutzutage oft die Frage: "Was ist wahr?" Jesus sagt klar, dass er die Wahrheit ist. Es gibt eine absolute Wahrheit. Egal wie ich es drehen und wenden will, es gibt die Wahrheit. Diese Tatsache, dass es eine einzige Wahrheit gibt, gibt Halt, Sicherheit. Gerade in der heutigen Zeit, wo es subjektive Wahrheiten gibt und Wahrheit ein dehnbarer Begriff ist.

Meine Wahrheit ist Jesus Christus, an ihm orientiere ich mich und er ist das Mass, welches ich anlege, wenn die Frage aufkommt: "Was ist wahr?"


01. Oktober 2018
Alexander Luginbühl
Christsein

Klassenlehrer-Gebete

Ende letzter Woche bin ich aus dem Lager mit meiner neuen 1.Gymiklasse zurückgekehrt. Wir hatten eine wunderbare Zeit. Ich bin Klassenlehrer einer tollen, begeisterten, anständigen Klasse - das freut mich sehr.

Werfen wir doch einen Blick zurück. Anfang dieses Jahres erfahre ich, dass ich auf das Schuljahr 18/19 wieder Klassenlehrer werden darf. Cool. Ich bete während Monate für meine neue, noch nicht zusammengestellte Klasse. Ich weiss, dass Gott meine Gebete ernst nimmt und erhört.

Nach diesem Klassenlager ist für mich als Christ klar, Gott hat mein Beten für meine neue Klassen erhört. Ich werde weiter beten.

Wie siehst du das? Betest du auch für deine Schülerinnen und Schüler? Warum? Warum nicht?


Netiquette

 

Ein Blog ist ein Gefäss, in dem Meinungen geäussert und diskutiert werden. Um eine faire Diskussion zu ermöglichen, müssen sich alle Beiträge des Blog an gewisse Regeln halten (siehe unten). Kommentare, welche dieser Netiquette widersprechen, werden gelöscht.

Regeln: 

1. Pflegen Sie einen freundlichen und respektvollen Umgangston.

2. Kommentieren Sie sachlich und auf das Thema des Artikels bezogen. Fassen Sie sich kurz.

3. Äussern Sie sich fair: Beleidigungen, persönliche Angriffe, rassistische Äusserungen sind fehl am Platz.

4. Geben Sie bitte Ihren richtigen Namen an, dann können wir offen miteinander diskutieren.