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Christ = schwach?

Avatar of Matthias Kägi Matthias Kägi - 07. Mai 2018 - Christsein

Immer wieder höre ich von Christen - Lehrpersonen und anderen - dass sie sich am Arbeitsplatz ducken. Besonders wenn man sich in einem „aufgeklärten“ Umfeld bewegt, hört man hie und da Bemerkungen über die „rückständigen“, „erzkonservativen“, „intoleranten“,„fundamentalistischen“ „Fischli-Christen“. Oft hauen ja auch die Medien in die gleiche Kerbe. Als Christ fühlt man sich dann fehl am Platz. Man sagt lieber nichts - aus Angst, man mache es nur schlimmer oder man sei diesen Giftspritzen unterlegen.

Aber im Nachhinein fühlt man: Das Sich-Verstecken war eigentlich eine schwache Strategie. Warum sind wir nicht gelassen und gewitzt genug, um in solchen Situationen ein positives Zeichen für den christlichen Glauben zu setzen? Aber wir können lernen, anders zu reagieren. Man muss sich ein bisschen Zeit nehmen, um sich auf diese Situationen vorzubereiten.

Wir haben in Zürich eine „Apolopraxis“-Gruppe, wo wir uns vier mal pro Jahr von 18.30 bis 20.00 treffen. „Apologetik“ ist die Verteidigung des Glaubens, und wir üben anhand von realen Situationen, wie man gut reagieren kann. Wir schauen die rechtlichen, sozialen, weltanschaulichen und psychologischen Momente an und spielen dann die Situation als Rollenspiel. Es macht Spass und ist lehrreich! Falls Du interessiert bist, melde dich doch bei matthias.kaegi(at)vbg.net.

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