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In nomine meo suscipere

Avatar of Alexander Luginbühl Alexander Luginbühl - 15. Februar 2018 - Pädagogik, Christsein

In meinem Namen aufnehmen – Matt. 18,5. Aufnehmen… nehme ich als Lehrer Kinder auf?

Ich nehme in meinen Klassen keine Kinder oder jungen Erwachsenen auf. Die sind einfach da. Anfangs sind die Kinder im Unterricht weil im Schulgesetz eine Schulpflicht verankert ist, später als junge Erwachsene gehen sie aus freier Entscheidung in die Schule. Aber aufnehmen… nein, das passt irgendwie nicht.

Googelt man den Begriff „Kinder aufnehmen“, so erhält man 40‘000 Ergebnisse: Pflegekinder, Flüchtlingskinder, Waisenkinder, Ferienkinder werden heutzutage aufgenommen. Aber Kinder in Schulen aufnehmen… nein, das finde ich nicht.

Entscheidend ist für mich schliesslich nicht das Wort aufnehmen, sondern die davor stehenden Wörter: In meinem Namen… Um welchen Namen geht es denn da? Aus den ersten Versen des Kapitel 18 des Matthäus-Evangeliums wird klar: Jesus spricht da. Im Namen von Jesus Christus aufnehmen.

Wie begegne ich nun meinen Schülerinnen und Schülern in Jesus Namen? Dazu hilft es mir, wenn ich mir bewusst mache wer und wie Jesus Christus ist. Für mich beschreibt das Hohelied der Liebe aus dem 1. Kor. 13 die wichtigste Eigenschaft mit der Jesus Menschen begegnet - mit Liebe.

1. Kor. 13,4ff (basisbibel.de) „4 Die Liebe ist geduldig. Gütig ist sie, die Liebe. Die Liebe ereifert sich nicht. Sie prahlt nicht und spielt sich nicht auf. 5 Sie ist nicht taktlos. Sie sucht nicht den eigenen Vorteil. Sie ist nicht reizbar. Sie trägt das Böse nicht nach. 6 Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht. Aber sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. 7 Sie erträgt alles. Sie glaubt alles. Sie hofft alles. Sie hält allem stand.„

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Matthias Kägi

22. Februar 2018

Liebe

Schön, dass Du hier zum Start die Liebe in den Mittelpunkt stellst. Das

Wort ist leider missbraucht worden und in Misskredit geraten, deshalb

sagt man heute eher "Wertschätzung", "Hingabe", "Leidenschaft" - aber

egal wie man es nennt, sie (die Liebe) ist und bleibt die Grundlage

unseres Handelns. Ohne sie können wir - frei nach Paulus - alles

vergessen.

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