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24. April 2019
Alexander Luginbühl
Regionaltreffen

Regionaltreffen Mai 2019

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Das regionale Treffen im Mai 19 finden statt am:

  • 08.05.19 in Zug (Reformierte Kirche, Bundesstrasse 15, 6300 Zug)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen
  • Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

20. April 2019
Alexander Luginbühl
Pädagogik,
Themenkreis Neutralität

Themenkreis Neutralität - pH 7

Neutral... dieser Begriff kommt auch in der Chemie vor. Reines Wasser ist neutral und hat damit einen pH-Wert von 7. Für alle Nichtchemiker: der pH-Wert gibt an ob eine Lösung sauer oder alkalisch ist und reicht von 0-14. 7 ist genau in der Mitte, reines Wasser ist folglich weder sauer, noch alkalisch. Es ist also keines von beidem, lat. ne-utrum, also neutral.

Doch das ist auf der Teilchenebene nicht korrekt. Reines Wasser enthält neben den Wasserteilchen auch die Teilchen, welche dafür verantwortlich sind, ob eine Lösung sauer oder alkalisch ist. Die beiden Teilchensorten (H3O+ und OH-) liegen in gleichen Mengen vor. Wasser hat somit eine ausgewogene Zahl an Ionen, welche den pH-Wert beeinflussen.

Gleiches gilt für die Schule: Lehrpersonen müssen neutral sein. Aus der Chemie übertragen gilt: Lehrerinnen und Lehrer sind idealerweise weder religiös, noch nicht religiös. Sie sollten keines von beiden, also neutral sein.

Doch das ist bei uns Menschen nicht möglich. Als Lehrperson bin ich entweder Mann oder Frau, ich bin religiös oder nicht religiös, usw. Neutralität im Rahmen der Schule meint folglich eine Ausgewogenheit. Ich kann durchaus meine Religion, meine politische Ansicht, meine Hobbys mit meinen Schülerinnen und Schülern teilen. Wichtig ist, dass ich ihnen nicht meine Ansichten aufzwinge, sondern ausgewogen und in einer klaren Ich-Botschaft meine Ansichten teile.

Was heisst für dich Neutralität?


25. März 2019
Alexander Luginbühl
Regionaltreffen

Regionaltreffen April 2019

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Die regionalen Treffen im April 19 finden statt am:

  • 03.04.19 in Kreuzlingen (PH Kreuzlingen, P019, Unterer Schulweg 3, 8280 Kreuzlingen)
  • 10.04.19 in Basel (HOP Basel, Margarethenstrasse 103, 4053 Basel)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen
  • Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

18. März 2019
Alexander Luginbühl
Themenkreis Neutralität,
Pädagogik

Themenkreis Neutralität - Mut machen

Letzte Woche hatte ich einen ganzen Tag mündliche Fachmatur-Prüfungen. Ich stand frühmorgens vor meinem ersten Prüfling und bat ihn in das Vorbereitungszimmer. Er entgegnete mir: "Können Sie mir noch kurz Zeit geben, ich bin am beten." Auf so eine Aussage war ich nicht vorbereitet. Ich reagierte spontan, bestärkte ihn in seinem Vorhaben und gab ihm noch 2 Minuten Zeit um sein Gebet abzuschliessen.

Wie oft erlebst du, dass eine Schülerin, ein Schüler dir als Lehrperson ihren/seinen Glauben offenbart? Wie reagierst du darauf?

Beim Themenbereich "Neutralität" geht es nicht nur darum, dass wir als Lehrpersonen unseren Glauben bekennen, sondern auch, dass wir unseren Schülern/Schülerinnen Raum geben um ihren Glauben zu bekennen.

Wie wir als Lehrperson auf eine solche Aussage, wie in meinem Erlebnis geschildert, reagieren, beeinflusst, ob unsere Schülerinnen und Schüler ihren Glauben verstecken oder zeigen. Klar, wir sind nur ein Faktor, der einen Einfluss hat. Aber ich bin überzeugt, dass wir Entscheidendes beitragen können.

Es braucht Mut seinen Glauben vor seinen Kolleginnen und Kollegen zu bekennen. Ich glaube, dass es noch viel mehr Mut braucht seinen Glauben vor der Lehrperson zu bekennen.

Ich habe mich entschieden, dass ich meinen Schülerinnen und Schülern Mut machen will, nicht nur in ihrem Leben, insbesondere auch im Bekennen ihres Glaubens.

Wie stehst du dazu?


14. März 2019
Gast
Regionaltreffen

Rückblick Regionaltreffen Chur

Als angehende Lehrperson war es mir wichtig, mich mit den Fragen auseinanderzusetzen, was ich bezüglich meinem Glauben an Gott in einem Schulzimmer anmerken darf, um trotzdem die von der Schulleitung erwartete Neutralität zu wahren.

Das Wissen, das in der Bundesverfassung verankert ist, dass ich meinen Glauben in einer Gemeinschaft bekennen darf, ermutigt mich sehr.

Den Glauben an Jesus gehört zu mir, dementsprechend lasse ich ihn auf dem Weg in die Schule nicht einfach „zu Hause“. Obwohl es in der Anfangsphase des Lehrerberufs nicht einfach sein wird in diesem Thema den passenden Weg zu finden, bin ich überzeugt, dass Jesus mich führt, was ich von mir geben soll und was nicht. Ich möchte mich von ihm ermutigen lassen um auch möglichst authentisch zu unterrichten.

Joel G., PH-Student, 1. Studienjahr

 


04. März 2019
Alexander Luginbühl
Pädagogik,
Christsein

Regionaltreffen März 2019

Diese regionalen Treffen ermöglichen es dir als Lehrperson oder PH-Student/in mit anderen pädagogisch tätigen Menschen aus einer Region zum Gebet und Gespräch zusammen zu kommen. Daneben gibt es einen kurzen Input zum Thema christlicher Glaube und Schule.

Die regionalen Treffen im März 19 finden statt am:

  • 06.03.19 in Chur (Post Immobilien, Gürtelstrasse 14, 7000 Chur)
  • 20.03.19 in Brugg (EMK Windisch, Kapellenweg 8, 5210 Windisch)

Die Daten der Regionaltreffen findest du auch auf unserem Pädagogik-Flyer.

Ablauf:

  • Ab 18:00 gibt es ein einfaches Abendessen und Zeit für Begegnungen und erste Gespräche.
  • 18:45 Gemeinsames Bibellesen
  • 19:15 Input zum Thema 'Christlicher Glaube und Schule', anschliessend Zeit für Fragen
  • 19:30 Austausch und Gespräch über den Input
  • 19:50 Gebet und Segen
  • Anschliessend ist noch Zeit für Kaffee, Guetzli und Gespräche.

26. Februar 2019
Alexander Luginbühl
Themenkreis Neutralität

Spezial-Workshop für Lehrpersonen

Diesen Samstag, 2. März 2019, findet der VBG Studientag zum Thema "Wie wir das Evangelium weitergeben können" statt.

Am Nachmittag gibt es einen Spezial-Workshop für Lehrpersonen mit Martin Stadelmann, Prof. Dr., Daniela Mühlethaler, lic. theol. zum Thema "Religiöse Neutralität".

Komm vorbei! Weitere Infos und die Anmeldung findest du hier.


15. Februar 2019
Alexander Luginbühl
Themenkreis Neutralität

Neutralität in der Schule

Neutralität ist heutzutage ein wichtiges Schlagwort im Zusammenhang mit Schule. Politiker, Schulleitungen, Eltern, Lehrer und Schüler verweisen immer wieder auf die Neutralität der Schule und prangern alles an, was nicht ihrer Vorstellung von Neutralität entspricht.

Doch was meint eigentlich der Begriff "Neutralität"? Neutralität leitet sich vom lateinischen Wort ne-utrum, was "keines von beidem" bedeutet, ab.

Was bedeutet das für unsere Schule? Die neutrale Lehrperson darf kein Mann, aber auch keine Frau sein. Sie darf nicht sportlich, aber auch nicht unsportlich sein. Sie darf nicht religös, aber auch nicht areligiös sein. Etc.

Michael In Albon, Jugendmedienschutzbeauftragter der Swisscom, hat in einem Zeitungsartikel, wo es um die Neutralität eines Lehrers ging, folgende Aussage gemacht: "... dann könnte man sich die Lehrperson als asexuelle, genormte und absolut neutrale Person vorstellen."

Er fügt im nächsten Satz aber glücklicherweise noch an: "Das ist sie aber nie und das Internet macht sichtbar, dass auch Lehrpersonen ein Privatleben haben. In erster Linie ist auch der Lehrer eine Person mit bestimmten Neigungen, Interessen und Hobbys, die nicht mit seiner Funktion übereinstimmen müssen".

Ich stimme der Aussage von Herrn In Albon zu. Ich bin Lehrer, ich bin ein Mann, ich bin Christ, ich koche gerne, mag Tiere, bin Nichtvegetarier... Ich bin nicht neutral. Im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern teile ich meine Interessen und Hobbys mit. Und ich erzähle auch, dass ich Christ bin.

Neutralität im Zusammenhang mit Schule meint, dass ich nicht indoktrinierend bin. Ich soll ausgewogen von mir erzählen und nicht meine Interessen, meinen Glauben als die einzig Richtigen darstellen.

Teilst du deine Interessen, deinen Glauben deinen Schülerinnen und Schülern mit?


28. Januar 2019
Alexander Luginbühl
Themenkreis Neutralität

Nicht-Neutralität der Lehrpersonen

Ende letzter Woche habe ich in einer Online-Zeitung einen Bericht über einen etwas gar freizügigen Lehrer gelesen. Offensichtlich zeigte er sich auf Instagram mit sehr freizügigen Bildern. Was wiederum Eltern und Leser störte. Gemäss dem Online-Artikel hat die Schulleitung kein Problem damit, was der Lehrer in seinem Privatleben tut, ausser es würde seine Arbeit an der Schule beeinträchtigen.

Zum Thema wurde der Jugendmedienschutz-Beauftragte der Swisscom befragt. Ein Abschnitt aus seinen Antworten möchte ich hier zitieren: "Wenn man von einer Lehrperson erwartet, dass sie die genau gleichen Werte vertritt wie man selbst und diese Werte auch noch als gesellschaftliches Ideal sieht, dann könnte man sich die Lehrperson als asexuelle, genormte und absolut neutrale Person vorstellen. Das ist sie aber nie."

Diese Aussage ist relevant. Auch bei der Frage ob mein persönlicher Glaube in der Schule sichtbar werden darf. Er darf sichtbar werden, denn wir als Lehrpersonen sind keine genormten und absolut neutrale Personen.


22. Januar 2019
Alexander Luginbühl
Christsein

Impuls vom Impulstag

Diesen Samstag war ich am Impulstag der Berufstätigenarbeit der VBG. Wie der Name vermittelt, werden an diesem Tag Impulse an die Mitarbeitenden weitergegeben. Das Thema dieses Jahr war "Christsein im Beruf".

Eine Aussage eines Referates ist mir hängen geblieben. Vertrauen in Mitarbeiter zu haben, ihnen Handlungsspielraum zu geben, Verantwortung abzugeben zahlt sich aus. Klar scheint das ein Risiko zu sein, aber insgesamt ist der Gewinn viel grösser. Nämlich Menschen, die sich mit einer Firma identifizieren, die kreativ und fleissig sind.

Wie ist das an meiner Schule? An deiner Schule?

Ich bin überzeugt, dass wenn wir unseren Schülerinnen und Schülern einen Vertrauensvorschuss geben, ihnen was zutrauen, an sie glauben, dass das Klima in unseren Schulhäusern, im Klassenzimmer noch fruchtbarer wird.

 

 


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